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Newsletter gesundheit aktiv Februar 2011
Liebe Freunde von gesundheit aktiv,
… also fangen wir doch gleich heute damit an, irgendetwas anders zu machen, das schon lange nach Veränderung ruft! Da hat doch jeder so seine Baustellen. Nicht vernachlässigen sollte man dabei die Achtsamkeit mit sich selbst, mit seiner körperlichen und seelischen Gesundheit. Dazu finden Sie in unseren Leseempfehlungen einige Titel. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch auf die gerade erschienene Neuauflage der Broschüre „Depression und seelische Verstimmungen“ von Dr. med. Wolfgang Rißmann aufmerksam machen. Voraussichtlich ab 1. März 2012 können Mitglieder von gesundheit aktiv dem neu gegründeten Solidarfonds gesundheit aktiv bei den Hannoverschen Kassen beitreten. Gesetzlich und privat Versicherte können damit für einen monatlichen Beitrag in bestimmtem Rahmen Zuschüsse zu Krankenkosten beantragen, die von den Kassen nicht erstattet werden. gesundheit aktiv ist – obwohl es viel zu kalt ist! – seit dem 6. Februar in der neuen Geschäftsstelle in Berlin zu erreichen. Nach fast 60 Jahren in Unterlengenhardt war dies ein großer Umzug und eine Gelegenheit, Akten und Lager zu durchforsten. So wurden die neuen Räume mit „leichtem Gepäck“ bezogen und die Hände sind frei für neue Aufgaben und Herausforderungen in der Hauptstadt. Es grüßt Sie zum ersten Mal aus der Hauptstadt Ihr Redaktionssteam von gesundheit aktiv
GesundheitspolitikGroße Empörung über Nicht-Erstattung der adjuvanten Misteltherapie In der Geschäftsstelle von gesundheit aktiv mehren sich die Anrufe von Patienten, die von der Nicht-Erstattung anthroposophischer Misteltherapie betroffen sind. Diese wird lt. Urteil des Bundessozialgerichts nur noch palliativ auf Kassenrezept verordnet (wir berichteten im Newsletter Okt. 2011). Patienten, die die Mistel zur Verhinderung eines Rückfalls oder einer Ausbreitung des Tumors sowie als Ergänzung zur vorbeugenden Standardtherapie einsetzen wollen, müssen die Kosten dafür privat tragen und geraten dadurch z.T. in finanzielle Notlagen. Was können Sie als Betroffene/r tun? Schreiben Sie an Ihre Krankenkasse und beantragen Sie die Kostenübernahme für die adjuvante Misteltherapie! Denn: Die Krankenkassen dürfen sie bezahlen – müssen es aber nicht.
Selbstmedikation kann erstattet werden Seit Jahresbeginn dürfen Krankenkassen rezeptfreie Arzneimittel erstatten. Voraussetzung: Die Kasse muss die Erstattung als freiwillige Leistung in ihre Satzung aufnehmen. Diese Regelung gilt jedoch nur für solche Arzneimittel, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nicht ausgeschlossen hat. Hier finden Sie nähere Informationen: Nachbesserungen am Patientenrechtegesetz Kritik am Referentenentwurf für ein Patientenrechtegesetz kommt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen (BAGP). Dieser bundesweite Verband neutraler, kostenloser Patienteninformation (www.gesundheits.de/bagp/BAGP-Dokumente/profil.pdf) – mit dem gesundheit aktiv in dem „PatientInnen-Bündnis e-Card“ zusammengeschlossen ist – kritisiert vor allem das Fehlen eines sog. Härtefonds, der Geschädigte ohne nachweisbaren Behandlungsfehler finanziell unterstützt. Auch seien weitere zentrale Forderungen von Patientenorganisationen nicht berücksichtigt. Sonnenstudio-Verbot für Minderjährige Das gesetzliche Solarien-Verbot für Kinder und Jugendliche verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Das entschied das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe. Es soll Minderjährige vor den UV-Strahlen in Sonnenstudios schützen. Das höhere Hautkrebsrisiko durch Solariumsbesuche - gerade für Kinder und Jugendliche - sei wissenschaftlich belegt. Die Handlungsfreiheit der Jugendlichen, das Erziehungsrecht ihrer Eltern und die Berufsfreiheit der Betreiber müssten daher hinter dem Gesundheitsschutz zurückstehen. ( Az: 1 BvR 2007/10) Achtsamkeitsmeditation bei Schmerzen Die Achtsamkeitsmeditation, eine ursprünglich zur Stressbewältigung entwickelte Entspannungstechnik, kann Patienten mit chronischen Schmerzen Linderung verschaffen. Eine neue Studie zeigt, welche Prozesse dabei im Gehirn aktiviert werden. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48460/Wie_die_Achtsamkeitsmeditation_mit_Schmerzen_umgeht.htm Bringt häufiges PSA-Screening tatsächlich etwas? Eine aktuelle Studie gibt erneut Stoff für eine Diskussion um die Häufigkeit von PSA-Screenings zur Früherkennung von Prostatakrebs. Eine Langzeitstudie zeigt jetzt, dass es offenbar keine Rolle spielt, ob ein PSA-Test jährlich oder sporadisch durchgeführt wird. Nach 13 Jahren starben nahezu gleich viele Menschen an Prostatakrebs. Preis für das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe Dass ein innovativer Führungsstil im Krankenhaus PatientInnen Vorteile verschafft, zeigt das Führungskonzept „Verantwortungskreise“ anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe. Dieses wurde mit dem KTQ Award in der Kategorie „Personalmanagement“ ausgezeichnet. Für eine optimale Patientenversorgung im Krankenhaus ist eine berufsgruppen- und fachdisziplinübergreifende Arbeitsweise unverzichtbar. Das gelingt, wenn Verantwortung und Entscheidungen von allen beteiligten Berufsgruppen eingebunden werden. Genau das will das Gemeinschaftskrankenhaus mit dem Konzept erreichen.
Nachrichten vom Vereingesundheit aktiv ist umgezogen Bitte notieren! Unsere neue Anschrift seit 1. Februar 2012: gesundheit aktiv. anthroposophische heilkunst e.v.
Das Patientenmagazin point erscheint wegen unseres Umzugs in diesem Jahr erst mit einer Doppelnummer Ende Mai.
Veranstaltung der Patienteninitiative Bergisches Land: Festvortrag zum 20-jährigen Jubiläum des Matthias-Grünewald-Therapeutikums:
Broschüren / Bücher / Hörbücher„Depressionen gehören zu den häufigsten Krankheiten unserer Zeit.“ (W. Rißmann) Gerade im Winter haben viele Menschen mit Stimmungstiefs und Antriebslosigkeit zu kämpfen. Dabei muss es sich jedoch nicht gleich um eine Depression handeln. Wie Vorzeichen erkannt und beurteilt werden können, führt Dr. med. Wolfgang Rißmann, Leitender Arzt an der Friedrich-Husemann-Klinik, einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie in der gerade neu aufgelegten Broschüre aus.
Eckhard Roediger
*alle Preise zzgl. Versandkosten
Weitere Broschüren, Hörbücher und Bücher erhalten Sie in unserem Shop unter: Falls Sie künftig keinen Newsletter mehr haben möchten, bitten wir um eine kurze e-mail an: schmid(at)gesundheit-aktiv.de Impressum
gesundheit aktiv anthroposophische heilkunst e.v. Gneisenaustr. 42 D-10961 Berlin Tel. (030) 69 56 872-0 Fax (030) 69 56 872-29 www.gesundheit-aktiv.de Geschäftsführer: Hans-Jürgen Schumacher M.A. Vorstand: Heidrun Loewer M.A., Dr.med. Claudia McKeen, Andreas Zucker VR 717 Amtsgericht Stuttgart
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gesundheit aktiv, Telefon (0 70 52) 93 01-0, Telefax (0 70 52) 93 01-10 |
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