Nachrichten

zu Gesundheitspolitik/Gesundheitssystem und ganzheitlicher Medizin

Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten, die wir einmal im Monat als Newsletter verschicken. Wir greifen aktuelle Neuigkeiten aus verschiedenen Medien auf – zu Gesundheitsthemen, aber auch zu Forschungsergebnissen, zur Gesundheitspolitik und ganzheitlicher Medizin.

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ELTERN UNTER (IMPF-)DRUCK

Wer sich zum Impfen nicht beraten lässt, muss zahlen

Ein Rückblick: Ende April 2017 fand die „Europäische Impfwoche“ statt. Dieses Datum wurde von verschiedenen Seiten zum Anlass genommen, zu mehr Impfungen aufzurufen. Das Robert-Koch-Institut warnte und mahnte, die Zahl der Masernfälle in Deutschland sei wieder stark gestiegen. Auch der Tod einer 37-jährigen Frau Ende Mai in Essen wurde zum Anlass genommen, den Impf-Druck zu erhöhen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kündigte ein neues „Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten“ an, das die ErzieherInnen in Kindertagesstätten dazu verpflichten soll, Eltern beim örtlichen Gesundheitsamt zu melden, wenn keine Bescheinigung zur Impfberatung vorgelegt wird. Das Ordnungsamt kann bei fehlender Bescheinigung zwar auch schon jetzt Bußgelder bis zu 2.500 Euro verhängen, doch bislang konnten die Kindergärten selbst entscheiden, ob sie die Eltern ohne Nachweis melden wollten oder nicht.

Die Pläne zeigen: Der Druck, Kinder möglichst früh und umfassend zu impfen, wächst. Trotzdem ist das neue Gesetz durchaus umstritten. Denn die Impfquoten bei Masern sind laut Bundesgesundheitsministerium in der Tendenz steigend. Heute haben 92,8 Prozent der Schulanfänger beide Masern-Impfungen. Sogar die Ärzte Zeitung (29. Mai 2017), die sich normalerweise uneingeschränkt für Schutzimpfungen stark macht, äußert Zweifel: „Ob die geplante Verschärfung zum Impfschutz Gesetz wird oder nicht, hat mit Sinn oder Unsinn von Impfungen wenig zu tun. Vielmehr geht es um die Frage, ob mehr Druck auch zu mehr Prävention führt.“

Auch politisch wurde interveniert: Der Ausschuss für Frauen und Jugend hatte empfohlen, die Meldepflicht zu streichen, da es nicht die Aufgabe von Kitas sei, dem Gesundheitsamt personenbezogene, gesundheitsspezifische Daten zu übermitteln. Trotzdem wurde der Gesetzesentwurf zur Meldepflicht am 2. Juni vom Bundestag beschlossen.

Stefan Schmidt-Troschke von GESUNDHEIT AKTIV kritisiert die Meldepflicht scharf: „Natürlich ist es sinnvoll, dass sich Eltern in einer ausführlichen und ergebnisoffenen (!) Impfberatung mit dem Thema auseinandersetzen, um eine kompetente Entscheidung treffen zu können. Allerdings zielt die Überwachung der Eltern vor allem darauf ab, die Räume für die individuelle Impfentscheidung noch weiter einzuschränken. Der Plan, die Kitas dafür verantwortlich zu machen, die gesetzlich geforderte Impfberatung durchzusetzen, hat mit dem eigentlichen pädagogischen Auftrag einer Kita absolut nichts zu tun. Überdies zielt dieser Vorstoß am eigentlichen Ziel vorbei: Vorschulkinder in Deutschland zeigen Durchimpfungsraten von über 90 Prozent! Erreicht werden müssten Menschen, die zwischen 1970 und 1990 geboren sind. Hier gibt es erhebliche und unter den gegenwärtigen Bedingungen sicherlich regelrecht gefährliche Impflücken. Der Vorstoß geht an der wichtigsten Zielgruppe also komplett vorbei und ist reiner Aktionismus. Was kommt als nächstes?“

Weitere Informationen:
Unabhängige Informationen rund ums Impfen gibt zum Beispiel die DVD „Impfen – Pro und Contra“ von GESUNDHEIT AKTIV als Zusammenfassung eines Vortrags vom November 2016 mit den Kinderärzten Georg Soldner, Dr. Martin Hirte und Dr. Steffen Rabe. 

DIGITALES KINDERZIMMER?

Vorsicht vor Risiken und Nebenwirkungen!

Alle reden über die Chancen und Vorteile der zunehmenden Digitalisierung in unserer Arbeits- und Lebenswelt. Aber was ist mit den Herausforderungen und Nebeneffekten, die sie nach sich zieht? Was ist, wenn der Konsum digitaler Medien gerade in jungen Jahren außer Kontrolle gerät? Die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener steigen rasant – mittlerweile gehen Experten von etwa 600.000 Internetabhängigen und 2,5 Millionen "problematischen Nutzern" in Deutschland aus.

Wie früh die Gefährdung jedoch tatsächlich beginnt, zeigt die große „BLIKK-Medienstudie“ (BLIKK = Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation). Die Studie, die Ende Mai vorgestellt wurde, stand unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, der Rheinischen Fachhochschule Köln, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und weiteren Verantwortlichen. Dafür wurden über 5.500 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Medien befragt. Gleichzeitig wurde die körperliche, entwicklungsneurologische und psychosoziale Verfassung der Kinder im Rahmen der üblichen Früherkennungsuntersuchungen untersucht.

Seither wird im Netz viel über die Ergebnisse diskutiert. Die dokumentierten gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis hin zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Auch den Eltern werden die Leviten gelesen: Die Störungen bei Kindern nehmen auch dann zu, wenn die Eltern in Anwesenheit ihrer Kinder selbst durch digitale Medien abgelenkt sind.

Die wesentlichen Ergebnisse im Überblick:

  • Es besteht ein (statistischer) Zusammenhang zwischen einer intensiven Mediennutzung und Entwicklungsstörungen der Kinder.
  • 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter (!) benutzen das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich.
  • Bei Kindern mit hoher Mediennutzung finden sich vermehrt Sprachentwicklungsstörungen sowie motorische Hyperaktivität.
  • Ohne echte Medienkompetenz besteht ein erhöhtes Risiko, den Umgang mit den digitalen Medien nicht kontrollieren zu können.

Dazu die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler: „Für mich ist ganz klar: Wir müssen die gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung ernst nehmen. Es ist dringend notwendig, Eltern beim Thema Mediennutzung Orientierung zu geben. Kleinkinder brauchen kein Smartphone. Sie müssen erst einmal lernen, mit beiden Beinen sicher im realen Leben zu stehen. Unter dem Strich ist es höchste Zeit für mehr digitale Fürsorge – durch die Eltern, durch Schulen und Bildungseinrichtungen, aber natürlich auch durch die Politik.“

GESUNDHEIT AKTIV begrüßt diese Auseinandersetzung mit den Folgen der Mediennutzung. Digitale Medien sind aus unserer Lebensrealität kaum mehr weg zu denken. Umso mehr gehört das Thema Medienkompetenz ganz oben auf die Agenda. Wir dürfen die Eltern nicht alleine lassen und darauf hoffen, dass sich das Problem von selbst löst. Eine selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Einfluss von Smartphones & Co. in unserem Alltag ist mehr als überfällig. Inzwischen gibt es diverse Projekte, die Eltern und Kinder im altersgerechten und bewussten Umgang mit digitalen Medien unterstützen. Zum Beispiel das Projekt ECHT DABEI - Gesund groß werden im digitalen Zeitalter, das auch von GESUNDHEIT AKTIV unterstützt wird. Wir brauchen mehr davon!

Weitere Informationen:
MEDIA PROTECT möchte Familien stärken und über Risiken, die mit problematischer Bildschirmmediennutzung verbunden sind, aufklären. 

Die (bereits beendete) Online Petition „Digital-KITA? - NEIN! // Ja zu konstruktiven Bildungsinvestitionen!“ fand in den vergangenen Monaten über 67.000 UnterstützerInnen. 

ATTACKEN GEGEN GLOBULI

Kontroverse um Homöopathie reißt nicht ab

Die Dynamik in der kontrovers geführten Debatte um die Homöopathie verharrt auf hohem Erregungs-Niveau. Inzwischen hagelt es alle paar Wochen oder Monate neue Angriffe und Vorwürfe, so auch in diesem Frühjahr. Zuerst wurden die freiwilligen Satzungsleistungen der Krankenkassen heftig kritisiert, zu denen auch Leistungen der Homöopathie gehören. Es war von jährlich 1,5 Milliarden Euro die Rede. Und auch wenn Satzungsleistungen völlig unterschiedliche Leistungen wie Reiseimpfungen, häusliche Krankenpflege oder Präventionskurse umfassen – hängen blieb vor allem der Vorwurf, dass die Homöopathie quasi durch die Hintertür im großen Stil bezahlt und unterstützt wird. „Teures Marketing“ titelte das Deutsche Ärzteblatt am 7. April 2017. Viele Medien griffen diese Perspektive ungeprüft auf.

Kurz darauf preschte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) vor – immerhin das zentrale Selbstverwaltungsorgan aller niedergelassenen ÄrztInnen und psychologischen Psychotherapeut/innen. Die KBV hatte in einem Acht-Punkte-Plan, der pünktlich zum Start des Bundestagswahlkampfes veröffentlicht wurde, ihre politischen Ziele für die kommenden Jahre präsentiert. Obwohl die Homöopathie in diesen acht Vorschlägen nicht genannt wurde, wurde in der dazugehörigen Pressemitteilung gefordert, die Homöopathie als Satzungsleistung zu verbieten. Zitiert wurde Andreas Gassen, Chef der KBV, so dass es danach aussah, als sei diese Forderung Teil des Acht-Punkte-Plans. Dass es sich dabei „nur“ um die persönliche Meinung des KBV-Chefs handelte, ging im Mediengetöse jedoch unter.

„Das Beispiel zeigt sehr gut, dass inzwischen auf allen Ebenen gegen die Homöopathie agitiert wird – obwohl die Nachfrage der Patienten nach wie vor hoch ist“, kommentiert Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand von GESUNDHEIT AKTIV, die erneuten Angriffe. „Es ist ein echtes Unding, dass die KBV jetzt durch geschicktes Navigieren in ihrer Pressearbeit den Eindruck erweckt, die immerhin rund 150.000 Kassenärzte seien gegen die Homöopathie. Davon kann keine Rede sein. Trotzdem nutzen die Homöopathie-Gegner jede Möglichkeit, um sich gemeinsam gegen die Homöopathie zu positionieren. Die KBV-Aktion kann getrost als Protest gegen den großen Homöopathischen Weltärztekongress Mitte Juni 2017 in Leipzig verstanden werden. Getreu dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Angenehm unaufgeregt meldet dagegen die Krankenkasse BKK-VBU (am 23. Mai), dass sie auch weiterhin Leistungen wie Anthroposophische Medizin, Homöopathie oder Osteopathie als Satzungsleistungen erstatten wird. „Wir möchten Menschen, die sich aktiv und eigenverantwortlich mit ihrer Gesundheit auseinandergesetzt haben, so aufgeschlossen wie möglich dabei unterstützen“, so ein Sprecher der BKK VBU. 

Auch Andreas Schöfbeck, Vorstand der Krankenkasse BKK ProVita, bezog im Focus (Ausgabe 12/2017) Stellung für die Homoöpathie und die Kostenübernahme und forderte, "der wissenschaftlichen Ergründung und Begleitung einen hohen Stellenwert zuzuordnen."  

Der 72. Homöopathische Weltärztekongress findet vom 14. bis 17. Juni 2017 in Leipzig statt und wird vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) ausgerichtet.

Quelle: „Kassenärzte fordern Homöopathie-Verbot für Krankenkassen“, Deutsche Apotheker-Zeitung online, 22. Mai 2017

VOLKSKRANKHEIT HYPERTONIE

Fast jeder Dritte hat Bluthochdruck

Schon diese Zahlen können einem glatt den Blutdruck in die Höhe treiben: 2015 diagnostizierten Ärzte bei 28,3 Prozent der deutschen Bevölkerung eine "primäre Hypertonie" (Bluthochdruck), das sind in Zahlen mehr als 23 Millionen Menschen. Im Jahr 2008 waren es noch 25,3 Prozent und damit weniger als 21 Millionen BürgerInnen. Diese Daten stellte die Barmer GEK im Rahmen des Welt-Hypertonie-Tages am 17. Mai 2017 mit einer neuen Analyse vor. Damit ist Bluthochdruck deutschlandweit die von Ärzten am häufigsten diagnostizierte Krankheit, gefolgt von Rückenschmerzen (25,4 Prozent).

In den letzten Jahren hat sich die Therapie von Bluthochdruck deutlich gewandelt: vom Behandeln zum Handeln. Denn es gibt wenige Krankheitsbilder, die so viel mit dem Lebensstil zu tun haben wie der Bluthochdruck. Er ist immer eine Folge einer ungünstigen Kombination aus Konstitution und Lebensstil. Deshalb sind Ernährung, Bewegung und Stressreduktion die wichtigsten Elemente, die – so zeigen moderne Studien inzwischen deutlich – in der Regel mehr ausrichten können als Medikamente.

Dieser Überzeugung ist auch die Anthroposophische Medizin, die für die Bluthochdruck-Patienten ein besonderes Therapiekonzept entwickelt hat: das Drei-Typen-Konzept. Entwickelt wurde dieser Ansatz im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, um den Patienten die Möglichkeit zu geben, ihr Leben so zu verändern, dass Einseitigkeiten in der Konstitution ausgeglichen werden.

Das Drei-Typen-Konzept umfasst maßgeschneiderte Programme für den Stress-Typ, den Bauch-Typ und den Chaos-Typ. Jeder der drei Typen bekommt ein auf seine Stärken und Schwächen abgestimmtes Therapieprogramm. Damit setzt die Behandlung bei der jeweiligen persönlichen Situation an und unterstützt den Patienten individuell – abgesehen davon ist es für viele so viel leichter, Verhaltensänderungen umzusetzen, die den individuellen Vorlieben entsprechen. Durch diesen individuellen Zuschnitt ist das Konzept langfristig wirksamer. 

Weitere Informationen 
Das Buch „Bluthochdruck senken – das 3-Typen-Konzept“ von Annette Bopp und Dr. Thomas Breitkreuz (GU Verlag, 12,99 Euro) erklärt anschaulich und leicht verständlich, wie das Drei-Typen-Konzept aufgebaut ist und wie es im Alltag umzusetzen ist. Mit vielen wichtigen Informationen auch zur typgerechten Gabe von blutdrucksenkenden Medikamenten. 

Die Zeitschrift "medizin individuell" hat dem Thema eine ganze Ausgabe gewidmet, die wir für Sie zum Download eingestellt haben. 

Plädoyer für globale Gesundheit

Weltkongress Integrative Medizin 

Gut 800 TeilnehmerInnen aus 59 Ländern kamen vom 3. bis 5. Mai 2017 in Berlin zum Weltkongress für Integrative Medizin und Gesundheit zusammen. Die Themen der Berichte, Seminare und Vorträge reichten von aktuellen News aus der Forschung und klinischen Versorgung bis zu traditionellen Heilverfahren sowie dem Themenkomplex "Medizin und Kunst". Gastgeber waren die Fachgesellschaften „European Society of Integrative Medicine“ (ESIM) und die "International Society for Complementary Medicine Research" (ISCMR), die in diesem Jahr ihre Jahrestagungen zu diesem Weltkongress zusammenlegten. Auch das nordamerikanische „Academic Consortium for Integrative Medicine and Health“ (ACIMH) unterstützte die Tagung. Workshops, Symposien, Vorträge und Diskussionsrunden sowie 391 Poster-Präsentationen legten anschaulich Zeugnis davon ab, wie zahlreich und vielfältig die Forschungsergebnisse zur Komplementärmedizin inzwischen sind.

Wie schon beim Internationalen Kongress für Integrative Medizin und Gesundheit 2016 in Stuttgart stand auch hier das Bemühen im Mittelpunkt, „eine Brücke zu schlagen zwischen konventioneller und komplementärmedizinischer Medizin“, wie einer der vier Kongress-Präsidenten, Prof. Dr. Benno Brinkhaus von der Berliner Charité, betonte.

Zum Abschluss des Kongresses wurde eine Erklärung, das sogenannte "Berlin Agreement", veröffentlicht, ein Plädoyer für mehr Selbstverantwortlichkeit und soziales Handeln beim Ausüben und Fördern der Integrativen Medizin und Gesundheit im globalen Rahmen. Darin wird besonders betont, wie wichtig es ist, Patienten für einen besseren Lebensstil zu motivieren und sie darin zu bestärken, ihre Gesundheit selbst zu steuern und Verantwortung dafür zu übernehmen. Ebenso wurde betont, wie notwendig die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Gesundheitsberufe ist, und dass die traditionelle Medizin weltweit stärker anerkannt werden sollte. Das "Berlin Agreement" plädiert darüber hinaus dafür, die wissenschaftlich gut geprüften und seriösen Verfahren aus der Naturheilkunde und Komplementärmedizin in die konventionelle Medizin zu integrieren – genau das ist Sinn und Aufgabe einer Integrativen Medizin.

Weitere Informationen: www.ecim-iccmr.org/2017