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Erstattung anthrop. Misteltherapie

Beiträge

  • Erstellt von: Toni

    Wer hat Erfahrung mit Misteltherapie

    Hallo liebe Forummitglieder

    ich bin neu und habe eine dringende Frage zur Misteltherapie. Allerdings geht es mir im Moment nicht um das ungerechte Urteil sondern ich suche jemand, der praktische Erfahrung damit hat.

    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.                                Wer weiß ob es möglich ist, dass das Spritzen von Iscador  Schmerzen verursacht, die nach ca. 15-20 Min. wieder vergehen?  

    Oder ist das ein Hinweis, dass man Iscador nicht weiter verabreichen soll?

    für eine baldige Antwort wäre ich sehr, sehr dankbar.

     

  • Die neue Gesetzgebung zu Mistelpräparaten ist eine absolut menschenverachtende, hirnverbrannte Entscheidung!!!

    Ich zum Beispiel bin aufgrund meiner Krebserkrankung z.Zt. in voller Erwerbsminderungsrente. Und ich kann mich schon sehr glücklich schätzen, dass dieses Einkommen etwas über dem Hartz IV-Satz liegt, den ich vorher bekam, als ich krankgeschrieben war. Einige meiner Medikamente - homöopathische - zahle ich sowieso schon selbst. Das investiere ich auch gern in meine Gesundheit, da sie mir besser helfen und schonender sind als alle schulmedizinischen Alternativen (die es allerdings teilweise nicht mal gibt).

    Meine jetzige Mistel hat mich während meiner Chemo- und Strahlentherapie wunderbar unterstützt und das tut sie auch weiterhin. Ich merke sofort, wie es mir schlechter geht, wenn ich sie nicht spritze. Sie ist unheimlich wichtig für mich!!!

    Wie soll ich denn jetzt, wo ich sie selbst zahlen muss, fast 100 Euro Mehrausgaben im Monat tragen????? Ich lebe schon in bescheidenen Verhältnissen. Woran soll ich denn noch sparen?!? An Nahrungsmitteln??????

    Vielen geht es ähnlich wie mir! Wo bleibt die Verantwortung des Gesundheitssystems UNS gegenüber, in das WIR einzahlen?!!!???

    Diejenigen, die die Misteltherapie außerhalb der Palliativmedizin offenbar als verzichtbaren Luxus ansehen, haben überhaupt keine Ahnung von Medizin und Heilung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Es gibt schließlich anerkannte Studien zur Wirksamkeit von Mistelpräparaten! Es ist auf jeden Fall mehrfach erwiesen, dass sie während der schweren konventionellen Krebstherapien Nebenwirkungen lindern (es passiert auch, dass manche erst gar nicht auftreten), das Allgemeinbefinden deutlich bessern und das Immunssystem stärken, so dass diese sogar effektiver wirken können und verträglicher sind. Ganz zu schweigen von den Langzeitwirkungen. Auch in der Rekonvaleszenzzeit ist die Mistel eine wirksame Unterstützung im Hinblick auf weitere Genesung, Aufbau und Minderung des Rezidivrisikos, während man allein durch die Schulmedizin da eher fallengelassen bzw. in einem Kreislauf aus Angst gehalten wird.

    Die Mistel kann sogar erfolgreich als alleiniges Krebs-Therapeutikum eingesetzt werden. Das ist natürlich eine individuelle Entscheidung. Aber wenn man das schon nicht anerkennt, was ich ja noch nachvollziehen kann, warum dann nicht zumindest die o.g. bewährten positiven Wirkungen ergänzend zu schulmedizinischen Behandlungen, um den Menschen in seiner Genesung - auch langfristig - zu unterstützen und sein Leiden zu verringern???????????????? Soll jetzt wirklich erst was getan werden, wenn es quasi zu spät ist????????????

    Aber da stecken natürlich mal wieder vor allem Interessen der Pharmalobby dahinter! Durch Mistelpräparaten sind/wären die Patienten ja weniger auf die chemische Keule angewiesen. Das bedeutet natürlich finanzielle Einbußen für die Pharmaindustrie. Und das geht natürlich nicht! "Scheiß auf die Kranken solange durch die genug Kohle reinkommt! Die Pharmaindustrie muss überleben!!!"

    Wo bleiben die Menschlichkeit und das Mitgefühl?????????????????? Auf diese Weise haben wir hier kein Gesundheitssystem sondern eher ein Krankheitssystem, auf jeden Fall ein KRANKES SYSTEM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

     

     

     

  • Ich bin seit 2009 an Lungenkrebs im Endstadium erkrankt und habe seit März 2010 die Misteltherapie, zuerst begleitend zur Chemo und nun als alleinige Behandlungsmethode bekommen. - Ich bin zutiefst erschüttert über das neuerliche Urteil und kann es noch gar nicht begreifen! Nicht nur ich selber habe die positive Wirkung der Mistel, von der ersten Spritze an, gespürt, sondern auch andere KrebspatientInnen schwören seit Jahren auf die positiven Wirkungen, die ja wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen werden konnten.

    Ich selber habe erfahren, wie leicht man/frau, sehr teuere schulmedizinische Verfahren verschrieben bekommt, die aber durchaus mit schweren Störungen anderer Organe einhergehen können und oft auch einhergehen. Die Misteltherapie ist dagegen eine kostengünstige Alternative, die dazu (jedenfalls bei mir) keine negativen Begleiterscheinungen hat. Muss ich mich nun glücklich schätzen, dass ich unter die Sondervergabe "palliativ PatientIn" falle und deshalb noch auf eine Kostenübernahme der Mistel durch die Krankenkasse, rechnen kann?

    Ich finde es beschämend und politisch in höchstem Maße beunruhigend, dass wir in unserem Lande immer weniger die Möglichkeit haben, selbst an einer kostensparenden Behandlungsweise mitzugestalten  und unter den reichhaltigen Möglichkeiten medizinischer Behandlungsweisen, die für uns schonendsten und effektivsten, aussuchen dürfen.

    Für mich hat das Urteil nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, sondern ist vielmehr ein neuerliches Zeichen dazu, wie viel Macht in Händen pharmazeutischer Konzerne und damit verwobenen politischen Entscheidungsstrukturen liegt, die so gut wie gar nicht hinterfragt werden.

    Vielleicht hilft es, wenn es mir andere Kranke nachtun und sich in PatientInnen-Initiativen zusammenschließen oder zu wichtigen Fragen der Gesundheitspolitik, öffentlich Stellung beziehen.

    Wenn auch meine Kräfte weniger werden, möchte ich mit meiner Person dafür einstehen, nicht alles was beschlossen wird, widerstandslos hinzunehmen. Die Anwendung der Misteltherapie haben mein Leben nachweislich verlängert und bis heute in einem Beschwerdearmen Zustand gehalten. Nach einer Prognose von einigen Wochen, lebe ich nun schon zwei Jahre mit dem Krebs und fühle mich noch immer kreativ und munter. Ich möchte, dass so viele Menschen wie möglich, ebenfalls diese Erfahrung machen dürfen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Maria Niemeyer aus Lübeck

     

  • Erstellt von: Lady Aero

    Sauerei

    Dass die Misteltherapie bei Autoimmunerkrankungen wie der Sarkoidose nicht von den Kassen bezahlt wird, obwohl hoch wirksam, ist ja schon schlimm genug, aber dass nun auch noch Krebspatienten so benachteiligt werden finde ich eine Sauerei!

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