Medizinqualität statt e-Card-Bürokratie
Risiken und Nebenwirkungen der „Elektronischen Gesundheitskarte"
Zu diesem Thema lud das Aktionsbündnis „Stoppt die e-Card" im April Fachleute und Betroffene ein. Diskutiert wurden die Fragen: Datensicherheit, Transparenz und Nutzen des milliardenschweren Projekts. Lesen Sie den Bericht in der Medical Tribune vom 07.05.12:
Das unabhängige Informationsblatt „Der Arzneimittelbrief“
„Viele der hochgesteckten Erwartungen und Ansprüche an E-Health (Überbegriff für verschiedene Informationstechniken wie u.a. die e-Card) werden bisher nicht erfüllt“, so der unabhängige ARZNEIMITTELBRIEF in seiner neuen Ausgabe (AMB 2011, 45, 49). Es fehlten sowohl die Nachweise für klinischen Nutzen und Kosteneffizienz, als auch fundamentale Qualitätskriterien und unabhängige Publikationen. So wird die enge Interaktion zwischen den Autoren der Veröffentlichungen und den Providern der Systeme, der Informatik-Industrie, beklagt. Der ARZNEIMITTELBRIEF fordert, Best-Practice-Modelle zum Einsatz von E-Health zu entwickeln, denn – so seine Schlussfolgerung – :
„Ein blindes Vertrauen in die positive Wirkung elektronischer Systeme per se ist nicht gerechtfertigt.“
Krankenkassen
AOK-Bayern-Chef Platzer im Juni: Er halte die neue Karte in ihrer derzeit geplanten Form für sinnlos. Die Techniker Krankenkasse (TK): Sie sei zwar für die elektronische Gesundheitskarte, aber nicht um jeden Preis. Sie will sie zunächst nur an jedes zehnte Mitglied ausgeben und weitere Schritte der Politik abwarten.
Financial Times Deutschland, 15.09.11
Fraktion „DIE LINKE“
28.09.2011
„Das Projekt e-Card ist ein Unglück für Patienten und Versicherte: Ungewisser Nutzen, erheblicher Aufwand für Ärzte, große Risiken und unabsehbare Kosten.“
> http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/milliardengrab-e-card-stoppen/
Stellvertretender Vorsitzender der Verbraucherkommission Baden-Württemberg
29.09.2011
Christoph Fasel in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung: „Nur die IT-Industrie profitiert“!