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Was leistet die e-Card?

Wie wir zu gläsernen Patienten gemacht werden

Die elektronische Gesundheitskarte soll die Stammdaten der jetzigen Karte und zusätzlich ein Foto des Versicherten speichern, um Missbrauch zu verhindern – so die offizielle Begründung. Ihre eigentliche Leistung liegt jedoch in der Schlüssel-Funktion, Zugang zu sämtlichen Medizindaten der Versicherten zu verschaffen, die zentral gespeichert werden sollen. Auch wenn dieser Zugang erst in einigen Jahren erfolgen wird, er ist geplant und wird kommen, denn:

Erst durch diese „Mehrwertdienste“ sind die freie Verfügbarkeit sämtlicher Medizindaten und der Verdienst der IT-Industrie gegeben!

Die Zustimmung der Versicherten zu den Mehrwertdiensten ist zwar bisher freiwillig, kann aber leicht durch Druck zur Pflicht werden.

 

Die Folgen:

  • Kosten in Milliardenhöhe für die Versicherten
  • Datenberge, die Begehrlichkeiten wecken und Missbrauchsgefährdung verursachen
  • Bruch des Datenschutzgesetzes zur Vermeidung überflüssiger Datensammlungen
  • Bruch der grundrechtlich garantierten informationellen Selbstbestimmung
  • Bruch der ärztlichen Schweigepflicht
  • Bruch des vertraulichen Arzt-Patienten-Verhältnisses

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