Die ersten Wochen mit dem Virus

Schreckstarre, Fragen, Chancen und Perspektiven

Newsletter April 2020 – COVID-19 hat viele Menschen in eine Art Schreckstarre versetzt. Der anthroposophische Allgemeinarzt Klaus Lesacher aus Tübingen sah diesen aus der Stressforschung bekannten Totstellreflex im Rahmen seines hausärztlichen Notdienstes am 29. März: „Die Patient*innen wissen nicht, wie sie reagieren sollen, was sie tun sollen, was mit ihnen passieren wird. Bombardiert von Schreckensbildern aus den Nachrichten, der Zahlenflut und der nicht verständlichen Flut an medizinischem Spezialwissen verharren sie handlungsunfähig in ihren Wohnungen. Um die fieberhaft Erkrankten ist eine schwer erträgliche Dunkelheit und Verzweiflung, die sich sofort auf den Arzt überträgt (vielleicht ein Hinweis auf die besondere seelische Kontagiosität dieser Krankheit). Die Hilflosigkeit in der Behandlung von grippalen Infekten mit einfachen Hausmitteln kommt bei vielen noch mit dazu. Es herrscht eine Beklemmung, die sich bei der Mehrzahl der Patienten in subjektiven Atembeschwerden äußert, ohne dass sie nennenswert krank wären. Dankbar nehmen die Menschen beruhigende und stärkende Worte auf, sie freuen sich sehr über den Arztbesuch, der ja oft der einzige Besuch ist, den sie seit langer Zeit hatten. Die Atembeschwerden sind danach erstmal nicht mehr vorhanden.“

Was in diesen Tagen und Wochen geschieht, ist ein historisch bislang einmaliger Vorgang: Die Sorge um das Überleben von Millionen Menschen hat die Politik dazu gebracht, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben auf ein Minimum zu reduzieren. Die wirtschaftlichen Existenzen vieler Menschen werden vernichtet. Viele zweifeln am guten Willen der Politik. Sie haben kein Vertrauen oder interpretieren das Geschehen primär als eine Ermächtigung kapitalistischer Technokraten, die sich eine neue Basis schaffen wollen für ihren nächsten Coup: eine Totalherrschaft in staatlich-neoliberaler Liaison, wie jüngst Thomas Brunner in seinem Blogbeitrag darstellte.

Eine hervorragende Analyse der Situation liefert auch das am 5. April 2020 veröffentlichte Thesenpapier zur Pandemie "Datenbasis verbessern, Prävention gezielt weiterentwickeln, Bürgerrechte wahren". Erstellt haben es sechs engagierte Wissenschaftler und Expert*innen: Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, Universität Köln, ehemaliger Stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit; Hedwig François-Kettner, Pflegemanagerin und Beraterin, ehemalige Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, Berlin; Dr. med. Matthias Gruhl, Arzt für Öffentliches Gesundheitswesen, Hamburg/Bremen; Franz Knieps, Jurist und Vorstand eines Krankenkassenverbandes, Berlin; Prof. Dr. phil. Holger Pfaff, Univeristät Köln, Zentrum für Versorgungsforschung, ehemaliger Vorsitzender des Expertenbeirats des Innovationsfonds; Prof. Dr. rer. nat. Gerd Glaeske, Universität Bremen, SOCIUM Public Health, ehemaliges Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit. 

In seinem Newsletter „Prantls Blick“ schreibt der Autor und Kolumnist der „Süddeutschen Zeitung“, Heribert Prantl, am 5. April: „Die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger werden wegen Corona auf vorerst unabsehbare Zeit in bisher unvorstellbarer Weise beschnitten und aufgehoben – ohne großen gesetzgeberischen Aufwand, mit einem Fingerschnippen der Exekutive quasi. Es wurde eine Stimmung geschaffen, in der sich Menschenrechte und Menschenleben gegenüberstehen und die amtlich verordnete Aussetzung von Menschen- und Bürgerrechten als Preis für die Rettung von Menschenleben gilt. Es gibt daher eine große, bestrafungsgestärkte Bereitschaft der Menschen, durch das Ertragen dieser Maßnahmen Solidarität zu zeigen mit den Risikogruppen. (...) Und es gibt kaum Protest dagegen und keine Demonstrationen; letztere sind ja heute verboten. Die Grundrechtseingriffe im Corona-Jahr 2020 sind extremer als man es in den sechziger Jahren befürchtete, als gegen die Notstandsgesetze demonstriert wurde. (...) In einem Land, das auf Untertanengeist gedrillt war, regten sich damals Widerspruch und Widerstand, auch schrill, mit Zuspitzungen und Übertreibungen; es entwickelte sich Streitkultur. Jetzt passiert das Gegenteil. Die Reaktion auf Corona verändert die gereifte Bundesrepublik. In einem Land mit einer bislang ausgeprägten Streitkultur verschwinden Kritik und Protest. (...) Die Zahlen der bloßen Corona-Infektionen wurden und werden verkündet wie die Zahlen von Katastrophenopfern, und die Aussetzung der Grundrechte galt und gilt als Rezept gegen Corona. Das Virus hat nicht nur Menschen befallen, sondern auch den Rechtsstaat.“

Unser Gesundheitsminister hat mit der jüngsten Reform des Infektionsschutzgesetzes eine Art Ermächtigungsgesetz vorgelegt. Manche, wie Viktor Orban in Ungarn, nutzen die Chance, die eigene Macht auszubauen und das Parlament zur Staffage zu machen. Wir von GESUNDHEIT AKTIV werden argumentieren, opponieren und ggf. klagen müssen, wo es geht.

Mit der Einschränkung wesentlicher Persönlichkeitsrechte, z. B. der Reise- und Bewegungsfreiheit, der Versammlungsfreiheit und wesentlicher Rechte auf freie Berufsausübung haben sich die meisten von uns erstmal abgefunden. Diese passive Seite der Schreckstarre wird jedoch begleitet von einem bisher ungekannten Aktivismus auf der anderen Seite: Schier unendliche Mittel werden in Deutschland bereitgestellt, um die Produktion in den Fabriken und die Stellschrauben im Gesundheitswesen, vor allem in den Krankenhäusern, innerhalb von wenigen Wochen umzustellen und die üblichen Mechanismen des Marktes außer Kraft zu setzen. Was lange Jahre gänzlich utopisch erschien – das Regelsystem mit ausreichenden Mitteln für die basale Daseinsfürsorge auszustatten –, wird plötzlich ohne jede weitere Diskussion realisiert. Sogar die Fallpauschalen (DRGs) stehen auf dem Prüfstand. Corona macht´s möglich.

Fragen über Fragen

Was wir alles nicht wissen

Newsletter April 2020 – Was ist die Grundlage für all diese Entscheidungen? Das Wissen darüber, wie groß die Gefahr tatsächlich ist, mit der wir es zu tun haben, ist begrenzt und wird erst nach und nach an der Realität der fortschreitenden Pandemie neu gewonnen werden. Viele seriöse Wissenschaftler warnen und kritisieren, die Maßnahmen beruhten nicht auf realen Erfahrungen und seien zu wenig gut begründet. Sie äußern teilweise berechtigte Kritik daran, dass Zahlen nicht vergleichbar seien und wir nicht genügend wissen, um die Situation überhaupt einschätzen zu können. Hier sind einige seriöse Quellen für solche kritischen Fragen:

  • Prof. Dr. Hendrik Streeck, Virologe und Initiator der Studie über die Mechanismen der Ausbreitung von COVID-19 im Kreis Heinsberg, die vom Robert-Koch-Institut längst hätte angeschoben werden müssen, äußert sich ebenso besonnen wie kritisch bei Markus Lanz am 31. März 2020 sowie im Interview im „Handelsblatt“ vom 27. März 2020. In der Sendung von Lanz kommt auch der Staatsrechtler und Rechtsphilosoph Prof. Dr. Reinhard Merkel zu Wort, der auch Mitglied des Deutschen Ethikrates ist.
  • Der Epidemiologe Prof. Dr. John Ioannidis von der Stanford University vermutet in einem ausführlichen Interview, dass die Covid-19-Todesfälle im Hintergrundrauschen der Grippe-Welle gar nicht aufgefallen wären, wenn man nicht gezielt danach gesucht hätte. Schon in einem Editorial für eine medizinische Fachzeitschrift kritisierte er den Mangel an Evidenz (hier finden Sie eine auszugsweise deutsche Übersetzung).
  • Der frühere Leiter der Virologie an der Universität Mainz, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, schrieb am 26. März 2020 einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin und fokussierte dabei auf fünf wichtige Fragen. Bis heute gibt es dazu offenbar keine Antwort.
  • Der langjährige Chef des skandinavischen Cochrane Centers, Prof. Dr. Peter Goetzsche, publizierte zwei kritische Artikel, einen im British Medical Journal und einen zweiten auf seinem eigenen Blog (auf Englisch).
  • Ein weiterer Experte der Cochrane Collaboration, der Statistiker Prof. Dr. Gerd Antes von der Universität Freiburg, äußerte sich in einem Interview mit dem SPIEGEL ebenfalls skeptisch zu der Art der Zahlendarstellung, wie sie in den Medien promotet wird. 
  • Der Epidemiologe Prof. Dr. Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig fand in einem Interview mit dem ZDF ebenso kritische Worte für die jetzigen Maßnahmen der Regierung.
  • Der Arzneimittelbrief, ein unabhängiges Fachjournal, herausgegeben vom Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, stellt in einem Artikel zu aktuellen Aspekten der SARS-CoV-2-Pandemie in Deutschland und Österreich ebenfalls kritische Fragen und zitiert einige der oben genannten Quellen (Ioannidis, Bhakdi u.a.).

Eines der zentralen Argumente ist, dass wir vielfach gar nicht wissen, ob die vielen Toten ursächlich an Covid-19 verstorben sind oder ob das Virus lediglich bei ihnen nachgewiesen wurde und sie mit dem Virus starben.

Die Statistiken dazu sind nicht einheitlich in ihrem Zustandekommen und nicht vergleichbar, weder international noch national, noch nicht einmal für die Bundesländer. So schreibt der Hamburger Senat in seinem täglich erscheinenden Bulletin (Hervorhebung durch uns): „Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht auf seiner Website täglich im Vergleich die von den Bundesländern gemeldeten Fallzahlen der COVID-19-Erkrankten sowie Todesfälle. Das RKI listet alle Todesfälle mit dem Nachweis einer Coronavirus-Infektion auf. In Hamburg werden alle Todesfälle mit Corona-Infektion durch das Institut für Rechtsmedizin begutachtet. Dadurch wird medizinisch differenziert nachgewiesen, welche nicht nur mit, sondern ursächlich durch eine COVID-19-Erkrankung gestorben sind. Dadurch lässt sich der Anstieg der Zahl der Todesfälle, die mit einer COVID-19-Infektion gestorben sind, zur gestern gemeldeten Zahl erklären.“ Das gilt jedoch nur für Hamburg. Welche Bundesländer sonst noch die rechtsmedizinische Untersuchung verpflichtend machen, ist bisher nicht bekannt.

Der Chef des Hamburger Instituts für Rechtsmedizin, Prof. Dr. Klaus Püschel, gibt an, dass alle Verstorbenen „an zuvor bestehenden schwerwiegenden inneren Erkrankungen litten. Zumindest hier in Hamburg sind keineswegs zuvor völlig gesunde Personen betroffen gewesen. Insofern kann ich die Bevölkerung beruhigen. Es gibt keinen Grund für eine Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit hier in der Region Hamburg. (...) Grundsätzlich kann ich betonen, dass Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht das Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Verlauf enorm steigern. In nicht wenigen Fällen haben wir festgestellt, dass die aktuelle Coronainfektion überhaupt nichts mit dem tödlichen Ausgang zu tun hat, weil andere Todesursachen vorliegen, zum Beispiel eine Hirnblutung oder ein Herzinfarkt.“ Er sei überzeugt, so Püschel, dass man ganz überwiegend auch bei den jüngeren Betroffenen Erklärungen dafür finde, warum die Krankheit einen tödlichen Verlauf genommen habe (Hamburger Abendblatt, 2. April 2020).

Vor diesem Hintergrund erscheinen die Statistiken für die Mortalität bei Corona umso zweifelhafter. Auch die Zahlen für die Infizierten sind als solche nicht stimmig. Erfasst werden nur die Zahlen der nachweislich positiv Getesteten. Wie viele Menschen tatsächlich infiziert sind, wissen wir nicht. Diese Angabe spielt aber für die Sterblichkeit eine entscheidende Rolle. Der Kinderarzt Dr. Steffen Rabe hat auf seiner Webseite www.impf-info.de unter dem bezeichnenden Stichwort „Coronoia“ viele interessante Fakten und Hintergrundinformationen zusammengestellt, die täglich aktualisiert werden.

Wir werden hier vorerst weiter mit einer gewissen Unsicherheit leben müssen. Aber wir sollten nicht aufhören, berechtigte Fragen zu stellen und die Medien, vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender, aufzufordern, zu den offenen Fragen qualifizierte interdisziplinäre Diskussionsrunden zusammenzustellen, in denen auch diejenigen zu Wort kommen, die nicht dem Mainstream das Wort reden.

Es macht ja schon nachdenklich, wie eingeschworen viele Leitmedien auf die Linie bestimmter Wissenschaftler und der Bundesregierung zu sein scheinen. Tweets und Filme auf YouTube, egal welcher Herkunft, werden schon seit geraumer Zeit mit einer Covid-19-Unterzeile mit dem Link der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) versehen, als wäre sie der Hort der einzig wahren Informationen. Die freie Meinungsäußerung, bisher noch nicht wirklich beschränkt, beginnt hier, sich selbst zu sabotieren oder wird durch wohlfeile staatlich veranlasste Kommentare in ihrer Entfaltungsmöglichkeit eingeschränkt.

An die Politik muss die Aufforderung gehen, wie es Heribert Prantl in seinem schon eingangs erwähnten Newsletter formuliert, nicht nur auf Lothar Wieler, den Chef des Robert-Koch-Instituts, und Christian Drosten (Leiter der Virologie an der Berliner Charité und bekannt aus dem NDR-Podcast) zu hören: „Die Bundeskanzlerin muss eilig einen großen Krisenstab einrichten, in dem nicht nur Virologen und Gesundheitsexperten, sondern auch Grundrechts- und Gesellschaftsexperten sitzen - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Gesellschaft. Sie sollen, sie müssen die Lage umfassend analysieren und den Ausstieg aus dem Lockdown vorbereiten. Das kann, das darf nicht allein die Sache der Naturwissenschaft sein, die ist einseitig, sie ist derzeit medizinisch-virologisch. Die Bundeskanzlerin ist selber Naturwissenschaftlerin, Physikerin. Naturwissenschaftler haben andere Vorstellungen von dem, was systemrelevant ist, als Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, als Psychologen, als Experten aus Kultur, Kunst und Religion. Es geht um einen ganzheitlichen Blick auf die Gesellschaft.“ 

Verharmlosen ist nicht die Alternative 

COVID-19 ist nicht irgendein Virus

Newsletter April 2020 – Andererseits: COVID-19 ist real. Auch in Deutschland gibt es jeden Tag mehr Menschen, die infolge einer schweren, mit COVID-19-assoziierten Lungenentzündung Atemnot entwickeln, teilweise mit fatalen Folgen. Covid-19 ist ein Virus, das vielen Menschen gefährlich werden kann und das in unvorbereiteten Situationen (mangelnde Betten- und Versorgungssituation, mangelnde Koordination, schwere andere Grunderkrankungen) durchaus eine fatale Massensterblichkeit bewirken könnte, vielleicht sogar deutlich über das Maß bisheriger Grippe-Epidemien hinaus. Ob diese Sorge tatsächlich berechtigt ist – wir wissen es einfach nicht.

Die eingangs beschriebene Schreckstarre bewirkt aber auch Abwehr und Verweigerung gegenüber diesen Tatsachen. Wenn sich dann noch alle möglichen Mutmaßungen über die vermeintlichen Absichten von Politikern und Wissenschaftlern einstellen, wird es abenteuerlich. Allerdings: Gerade wenn wir die reale Gefahr nicht wirklich erleben können, wächst der Zweifel. Und er wird weiter wachsen, wenn sich weniger Menschen infizieren als befürchtet. „There is no glory in prevention“ – Vorbeugung ist nicht sexy, das ist eine schon lange bekannte Tatsache und leider die bittere Erfahrung vieler Menschen, die erfolgreich helfen, das Erkranken zu verhindern. Aus der Schreckstarre herauszukommen, braucht daher einen kühlen Kopf.

Die Abstandsregel ist bis auf weiteres sicher eine sinnvolle Maßnahme – denn der Übertragungsweg erfolgt, so zeichnet es sich immer deutlicher ab, in erster Linie durch Tröpfcheninfektion, weniger oder gar nicht über Oberflächen. Und dass die Infektionsrate in Deutschland langsam abflacht, zeigt, dass die Maßnahmen greifen.

Und deshalb erscheint es doch sinnvoll, auf Feste und Feiern vorerst zu verzichten – auch auf große Feiern im Zusammenhang mit dem Osterfest, was sicher schmerzlich ist. Gerade das Zusammenkommen von vielen Menschen auf engem Raum scheint die Ausbreitung zu begünstigen – das zeigen die Erfahrungen aus Ischgl, den Faschingsfeiern im Kreis Heinsberg und aus den Fußballstadien.

Bringt uns eine App weiter?

Wehret den Anfängen – „Big Brother" will be watching us

Newsletter April 2020 – Nachdem Jens Spahn in seinem neu gestrickten Infektionsschutzgesetz sein ursprünglich beabsichtigtes Datentracking nicht durchbekommen hat, ist jetzt eine App auf freiwilliger Basis der neueste Coup und wird vom Robert Koch Institut zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut) entwickelt. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sind ebenfalls mit einbezogen. Diese App soll Menschen warnen, wenn sie in Kontakt mit einem COVID-19-Infizierten gekommen sind.

Was soll das bringen? Man will damit die Infektionskette genauer verfolgen können. Wenn jemand aufgrund des Testergebnisses weiß, dass er infiziert ist, könnte die App alle diejenigen warnen, die mit ihm zusammengekommen sind, so dass sie sich dann ggf. ebenfalls testen lassen können.

Auch wenn es heißt, dass die Daten und Bewegungsmuster komplett anonymisiert bleiben und anschließend gelöscht werden, so können wir uns doch des Eindrucks nicht erwehren, dass hier der Einstieg für eine Totalüberwachung gemacht ist und aus einer freiwilligen App unter bestimmten Voraussetzungen schnell eine Zwangs-App werden kann. Deshalb meint GESUNDHEIT AKTIV: Wehret den Anfängen! Wir werden diese Entwicklung kritisch verfolgen und fühlen uns dabei ermutigt durch das Ergebnis einer Umfrage, dass doch ein erheblicher Anteil der Bevölkerung nicht bereit wäre, eine solche App auf dem Smartphone zu installieren (44 Prozent „ja“ oder „eher ja“, 43 Prozent „nein“ oder „eher nein“, 13 Prozent „weiß nicht“).

Vereinsamt und alleingelassen

Die Situation in Alten- und Pflegeheimen und Hospizen

Newsletter April 2020 – Alten- und Pflegeheime sowie Hospize haben flächendeckend Besuchsverbote erlassen, weil die dort betreuten Menschen am meisten gefährdet sind und geschützt werden sollen. Allerdings führt die Unsicherheit vieler Helfer und Professionellen teilweise zu völlig unsinnigen und überbordenden Anordnungen. So werden z. B. die eher familiär organisierten Betreuungs- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderung geschlossenen Pflegeheimen gleichgestellt, was zu erheblichen und teilweise unerträglichen Belastungen für alle Beteiligten führt. Die meist fehlende Schutzausrüstung lähmt die Handlungsmöglichkeiten zusätzlich.

Die Frage ist: Um welchen Preis geschieht das alles? Nützt es den Bewohner*innen tatsächlich? Besuchsverbot bedeutet ja: Viele Menschen müssen alleine sterben und können in der letzten Phase ihres Lebens nicht mehr von ihren Angehörigen begleitet werden. Das erscheint ebenso tragisch wie unmenschlich. Und man kann sich durchaus fragen, ob die Menschen vielleicht gerade deshalb sterben, weil sie diese Einsamkeit nicht ertragen? Viele – das zeigen die Berichte aus den Alten- und Pflegeheimen – sind zwar Corona-positiv getestet (auch noch nach dem Tod!), hatten aber keines der typischen Krankheitssymptome. Vor diesem Hintergrund erscheint das Besuchsverbot noch fragwürdiger. Es wäre sicher möglich, den Zutritt so zu regulieren, dass die Gefährdung der Bewohner*innen bestmöglich verringert wird und die Menschen dennoch nicht vereinsamen müssen.

In den kleineren Einrichtungen der Heilpädagogik und Sozialtherapie für Menschen mit Behinderungen wäre es sinnvoll, den dort Verantwortlichen zu überlassen, wie strikt sie das Besuchsverbot handhaben – sie kennen ihre Bewohner*innen und wissen, was sie wem zumuten können und dürfen. 

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, fordert im Deutschen Ärzteblatt, das Besuchsverbot zumindest für die engsten Angehörigen zu lockern: „Ich kann nicht zustimmen, dass man das Verbot in dieser wichtigen Phase so strikt durchsetzt. Das spricht gegen den gesunden Menschenverstand. Wenn sterbende Pflegebedürftige es wollen, dass Angehörige da sein können, dann muss man das auch möglich machen.“ Nur weil Pflegebedürftige besonders gefährdet seien, dürfe man sie einfach entrechten und wegsperren. Heimleitungen und Gesundheitsämter müssten menschenwürdige Lösungen finden.

Ebenso traumatisierend und dramatisch kann es sein, wenn Angehörige und Freund*innen sich von Verstorbenen nicht verabschieden können, weil Bestattungen nur noch im kleinsten Kreis stattfinden dürfen, wenn überhaupt. Die teilweise dramatischen Bilder von vollen Kühlhäusern rühren auch daher, dass sich die Bedingungen für die Bestattungshäuser erheblich verschärft haben und sie für alle Vorgänge erheblich länger brauchen als sonst. 

Wie schon bei den Kliniken bietet sich auch hier, bei den Alten- und Pflegeheimen, die Chance, die Gelegenheit, das gesamte System gründlich zu überdenken. Sind diese Einrichtungen, so, wie sie jetzt organisiert und strukturiert sind, überhaupt richtig und angemessen? Was wäre notwendig und sinnvoll, um pflegebedürftigen Menschen ein würdiges Dasein zu ermöglichen? Was für Einrichtungen müssen wir künftig fördern und fordern? Wie können die Bewohner*innen selbst an der Konzeption stärker beteiligt und einbezogen werden? Wenn die Corona-Krise ein Positives hat, dann sicher genau das: dass wir hier die Weichen neu stellen können. Denn so, wie es jetzt ist, ist es unwürdig – die Betreuten ebenso wie für die unterbezahlten, wenig wertgeschätzten Pflegenden. 

Wettrennen um den Impfstoff

Es darf bei der Zulassung keine „Abkürzung" geben

Newsletter April 2020 – Weltweit ist unter den Start-ups und den großen Pharmakonzernen bereits seit geraumer Zeit das Wettrennen um einen Impfstoff gegen COVID-19 eröffnet – 60 Impfstoffprojekte sind bereits am Laufen. Christian Drosten, der wichtigste Berater der Bundesregierung, forderte in seinen Podcast-Beiträgen (Folge 16 und 26) eine beschleunigte Zulassung eines solchen Impfstoffs.

Nur: Bei diesem Impfstoff wird es sich um einen genbasierten Impfstoff handeln – das ist Neuland. Keiner weiß, was so ein Impfstoff im menschlichen Organismus und dem Erbmaterial anrichtet. Wenn ausgerechnet bei so einem neuen Produkt jetzt das Verfahren abgekürzt wird, sollten wir umso genauer hinschauen. Bei der jetzigen oft reißerischen Berichterstattung in vielen Medien wird die Bereitschaft innerhalb der Bevölkerung, sich auch ohne langwierige Prüfung impfen zu lassen und damit unbekannten Risiken auszusetzen, jedoch vermutlich groß sein.

Chancen und Perspektiven

Jede Krise birgt den Keim für sinnvolle Veränderungen

Newsletter April 2020 – „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, schrieb dereinst Friedrich Hölderlin, der vor 250 Jahren geboren wurde. Und so birgt auch diese Krise bei allen Restriktionen enorme Chancen. Erstmals in der Geschichte der Menschheit müssen Staaten und Organisationen rund um den Globus mehr oder weniger akut und synchron auf eine Bedrohung unserer gesundheitlichen Integrität reagieren. Was der Klimawandel schon seit Jahrzehnten erfordert, wird jetzt innerhalb von Tagen und Wochen durch ein kurzfristig bedrohliches Virus erzwungen. Schauen wir uns nur die Bilder aus Venedig an – das Wasser ist so sauber wie seit Jahrzehnten nicht mehr ... Oder die Bilder vom Flugverkehr über Frankreich – was Greta über Monate hinweg nicht geschafft hat, schafft Corona innerhalb von Tagen ...

Europa wächst trotz aller zusätzlichen und neuen Grenzkontrollen notgedrungen politisch auch wieder etwas mehr zusammen: Selbst Hans-Werner Sinn, der frühere Chef des IFO-Institutes, lässt verlauten, dass wir Deutschen alles tun müssten, um Europa mit genügend Hilfen und Kapital zu versorgen. Dieses Virus, von Fledermäusen auf uns Menschen übertragen, zwingt uns einfach, gemeinsam zu handeln: lokal, national und global. Kein Land wird sich längerfristig vor COVID-19 abschotten können. Aber all das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir alle, die ganze Menschheit, in einem Boot sitzen. Nur gemeinsam können wir diese Krise bewältigen. Nur wenn wir gemeinsam rudern, die Segel gemeinsam setzen, werden wir es schaffen, den Schaden zu minimieren, der aus dieser Krise erwächst. Die enormen Hilfeleistungen, mit denen wir – anders als 2008, wo lediglich die Banken profitierten – heute einzelnen Menschen unter die Arme greifen, sind ein Signal dafür, dass man offenbar etwas verstanden hat: Am Ende geht es um das konkrete Leben, die Existenz jedes einzelnen Menschen.

Für alle, die in den eigenen vier Wänden bleiben müssen, haben wir ein fünfwöchiges Online-Programm entwickelt, angelehnt an unser Gesundheitsprogramm „U-Health“. Übungen aus der Vitaleurythmie, entwickelt von Christiane Hagemann und Michael Werner, begleiten den Prozess.

Für die, die es noch etwas bewegter wünschen, empfehlen wir das Wohnzimmerballett von Eric Gauthier. Am Stuttgarter Theaterhaus leitet er eine eigene Tanz-Kompagnie, die jetzt – wie alle anderen Künstler*innen auch – pausieren muss. Ob „Warm up“, „Salsa“, „Pinguin-„ und „Löwentanz“ (für Kinder!) oder „Spaghetti Carbonara“ – alles ist auf kleinem Raum leicht nachzumachen, sorgt für Bewegung und macht richtig gute Laune!

Der Waldow-Verlag, in dem die Zeitschrift "Vorhang auf" erscheint, unterstützt den Unterricht zuhause mit kostenlosen kreativen Lern-, Spiel- und Bastelvorlagen, die als PDF auf der Webseite des Verlages heruntergeladen werden können. Jeden freien Schul- bzw. Kindergartentag kommen neue Ideen hinzu! Schauen Sie doch mal rein!

Die Journalistin Ute Scheub hat kürzlich für die „taz“ eine fiktive Rede unserer Bundeskanzlerin verfasst, in der sie zurückblickt auf die Epidemie und ihre Lehren daraus zieht. Ach, wenn die Kanzlerin das doch in genau dieser Weise beherzigen würde ...

Ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit könnte auch das bedingungslose Grundeinkommen sein. Die Petition, dies jetzt schnell und unbürokratisch umzusetzen, hat es gerade in den Bundestag geschafft und kann weiterhin gezeichnet werden.

So schnell wie möglich brauchen die Menschen ihre selbstverständlichen Rechte zurück und noch viel mehr: die Möglichkeit, ihre Lebensräume zu gestalten, im Dialog untereinander, in Bürgerräten und -parlamenten. Lassen Sie uns Formate dazu entwickeln, wie wir uns ein menschliches Gesundheitswesen in Zukunft vorstellen, und dazu, was für eine Medizin wir brauchen, um dem Menschen in seiner Selbstbestimmung und in seinen Entwicklungsbedürfnissen gerecht zu werden. Von der Schreckstarre über die Bewältigung hin zu neuen Ufern, die so sehnlich auf uns warten. Lassen Sie uns den Weckruf nutzen, den diese Krise mit sich gebracht hat!

Hinter den Kulissen

Was sich bei GESUNDHEIT AKTIV in der Corona-Zeit getan hat

Newsletter April 2020 – Über die ganze Stadt sind kleine Büros – Home Offices – von GESUNDHEIT AKTIV verteilt. Jeden Morgen um 9 Uhr trifft sich das gesamte Team in einem virtuellen Meetingraum. Jeweils im realen Raum mit dabei sind die kleinen und großen Kinder, spielend oder tüftelnd über ihren Schulaufgaben. Ab und zu winken sie vergnügt in die Webcam. Nicht selten folgen weitere Videokonferenzen über den Tag verteilt. Unsere Arbeitsergebnisse und Unterlagen teilen wir über eine Cloud. Was früher von Tür zu Tür unserer Büroräume besprochen wurde, wird nun mit einem Klick über einen kleinen Chat-Room geklärt. Niemand aus unserem Team hätte vor Kurzem noch geglaubt, dass wir über längere Zeit hinweg so miteinander arbeiten würden. Zu sehr wussten wir schon immer die persönliche Begegnung zu schätzen. Nun ist es wegen der Corona-Pandemie seit vier Wochen unsere geteilte Realität.

In der Woche, bevor bundesweit zunächst die Kita- und Schulschließungen beschlossen wurden, saßen wir noch alle beisammen in unserem „echten“ Konferenzraum in der Gneisenaustraße – spontan zusammengetrommelt zur „Krisensitzung“. Weniger aus vorauseilendem Gehorsam als aus einer Vorahnung heraus, was da auf uns alle zukommen wird, beschlossen wir, uns räumlich zu trennen. Wie lange? Achselzucken und Schweigen in der Runde, keiner wusste es. „Bis auf Weiteres", hieß es. Die meisten können von zu Hause aus arbeiten. Zwei von uns können zum Glück aufgrund der räumlichen Nähe ihrer Wohnungen zur Geschäftsstelle den Normalbetrieb – Post, Telefon, Bestellungen – in unseren Büroräumen aufrechterhalten.

Dennoch stand der Alltag erst einmal Kopf – für jede*n einzelne*n von uns ebenso wie für alle anderen Menschen hierzulande und in der ganzen Welt. Abstand halten, Kontaktverbot, eingeschränkter Ausgang, Sorgen und Ängste ... Aber es gab auch exponentiell wachsende Lernkurven, und es galt, diese oder jene Chance zu ergreifen. Durch alle Unsicherheiten und Unplanbarkeiten hindurch entstand ein kollektives Zusammenrücken und Zusammenhalten im sozialen Umfeld, und es zeigten sich neue Formen der Solidarität. Allmählich stellte sich eine neue Alltags- und Arbeitsroutine ein. Dennoch hat jede*r von uns immer mal wieder diesen Aufwachmoment: Ist das nicht alles nur ein Traum? Dann folgt der Realitäts-Check.

Mit jeder Woche kommen Fragen auf, die bewegt und geklärt werden müssen und denen wir uns ebenfalls stellen wollen. Auch wenn Corona immer noch allgegenwärtig ist, darf und muss es nichtsdestotrotz auch weiterhin um andere Themen und Belange gehen: Wir wollen nicht in Vergessenheit geraten lassen, dass wir in diesem Jahr das 100jährige Jubiläum der Anthroposophischen Medizin begehen. Dazu haben wir vor wenigen Tagen eine Sonderausgabe unseres Magazins veröffentlicht. Unsere Kampagne weil’s hilft! Naturmedizin und Schulmedizin gemeinsam ist Anfang Mai seit einem Jahr in der Welt, und wir arbeiten mit Hochdruck daran, immer sichtbarer zu werden. Zudem entstehen und entfalten sich in Nullkommanix neue Ideen. So haben wir mit U-Health in kürzester Zeit ein Online-Programm auf die Beine gestellt und konnten zusätzlich die Vitaleurythmisten Christiane Hagemann und Michael Werner dafür gewinnen.

Das ermutigt uns jeden Tag aufs Neue, und wir hoffen, dass wir Sie – unsere Freund*innen, Mitglieder und Unterstützer*innen von GESUNDHEIT AKTIV – mit unserer Arbeit ebenfalls positiv ermutigen und Ihnen neue Impulse vermitteln können. Bald, so hoffen wir, werden wir uns dann wieder im echten Raum begegnen. Wir freuen uns jetzt schon darauf!

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Zusammenhalten

In Zeiten der Corona-Pandemie

Sondernewsletter 19. März 2020 - Die Ereignisse der Corona-Pandemie überschlagen sich jeden Tag aufs Neue. Wir sehen stündlich neue Zahlen aus unserer Stadt, unserem Bundesland, unserem Land, aus der ganzen Welt. Die Situation ist bis auf Weiteres dynamisch: Die klinischen Kapazitäten werden aufgestockt, zusätzliche Räume und Ressourcen für die Gesundheitsversorgung geschaffen – alles in Erwartung einer Welle an prognostizierten Neuinfektionen.

In hohem Tempo erreichen uns neue Beschlüsse und Erkenntnisse. Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert täglich, ebenso die Virologen, im Wechsel mit den Politikern. In den Medien und sozialen Netzwerken findet sich eine höchst unterschiedlich zu gewichtende Informationsflut an Nachrichten, Verhaltensregeln und Gesundheitstipps – für unser Immunsystem ebenso wie für unsere mentale Gesundheit. Dazu mischen sich erste Hinweise und Warnungen, die bestimmte Medikamente betreffen, Meldungen über die Suche nach einem Impfstoff und über erste klinische Studien zum Coronavirus.

Leider haben auch Fake News, Panikmache und Verschwörungstheorien Hochkonjunktur und gehen viral. Das raubt Energien, schwächt das Vertrauen und schafft zusätzliche Verunsicherung. Wir alle haben so eine Situation noch nie erlebt, wachen jeden Tag mit gemischten Gefühlen, Angst und Sorge auf. Surreal erscheint die Welt. Wohin wird sich das alles noch entwickeln? 

Aber es gibt auch Lichtblicke. Menschen helfen sich gegenseitig, die Nachbarschaftshilfe erwacht zu neuer Blüte, in Italien und Spanien singen die Menschen auf den Balkonen, ganze Metropolen – Rom, Madrid! – verabreden sich, um denen, die unermüdlich das Schlimmste abwenden, zu applaudieren: den Ärzt*innen und Pflegenden.

Und draußen erwacht der Frühling. Die Sonne scheint schon kräftig. Und mit dem zunehmendem Licht wachsen auch Hoffnung und Zuversicht, auf die wir uns besinnen sollten.

Worauf es jetzt ankommt:

  • Menschlichkeit
  • Gesunden Menschenverstand
  • Solidarität und sozialen Zusammenhalt im Abstandsmodus: Helfen wo wir können, während wir räumlich auf Abstand gehen. Und auch lernen, um Hilfe zu bitten, wenn wir sie brauchen.
  • Seelisches Gleichgewicht kultivieren, um uns selbst und andere ermutigen zu können und Gesundheitskräfte zu bündeln
  • Bewusst und bedacht handeln
  • Gut und sachlich informiert bleiben, um den Überblick zu behalten
  • Positive Meldungen weitertragen und kreative Initiativen unterstützen
  • All jenen danken, die nicht zu Hause bleiben können und anderen die Botschaft senden: „Bleibt Ihr zu Hause, wir bleiben für Euch da!“ Denn sie halten unsere Welt draußen am Laufen. 

Jede*r einzelne von uns ist gefragt, die Lage mitzugestalten. Wir hoffen, dass wir als Weltgemeinschaft, als Gesellschaft und in unserem sozialen Umfeld mit vereinten Kräften die Chancen ergreifen, die aus diesen Zeiten bereits erwachsen sind und noch wachsen werden. Mögen sie größer und kraftvoller sein als die Krise selbst! 

In diesem Sinne werden wir auch in den kommenden Tagen und Wochen Anregungen & Informationen zur Ermutigung und Verbundenheit über unsere Webseite, Social Media Kanäle und unseren Newsletter bereitstellen. Wir wollen, trotz vorübergehender Einschränkungen, weiterhin bestmöglich für Sie erreichbar und ansprechbar sein. Bleiben Sie gesund und uns gewogen!

Video-Tipp: Stefan Schmidt-Troschke sprach bereits Ende März mit der Journalistin Angela Elis über die Corona-Pandemie, was wir von ihr lernen können und wie wir uns Krisenkompetenzen aneignen. Das Interview finden Sie hier bei wertvoll.