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Neueste Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten, die wir einmal im Monat als Newsletter verschicken. Wir greifen aktuelle Neuigkeiten aus verschiedenen Medien auf – zu Gesundheitsthemen, aber auch zu Forschungsergebnissen, zur Gesundheitspolitik und ganzheitlicher Medizin.

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HEILSAMER VERZICHT

Berlin, 05. März 2019. Zwei Drittel der Bevölkerung nehmen sich in den 40 Tagen zwischen Aschermittwoch und Ostern vor zu fasten. Warum dieser Gesundheits-Trend seine Berechtigung hat ...

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SELBST IST DER PATIENT

Berlin, 04. März 2019. Bei einer so schwerwiegenden Krankheitsdiagnose wie Krebs setzen viele Patient*innen inzwischen auf Eigeninitiative – auch finanziell. Sie wollen selbst bestimmen, was für sie richtig ist. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage ...

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Schmerz lass nach

Berlin, im Februar 2019. Viele Mädchen und Frauen leiden vor allem zu Beginn ihrer Periode unter krampfartigen Bauchschmerzen. Eine Rhythmische Massage nach Wegman/Hauschka kann die Beschwerden deutlich lindern, wie eine neue Studie ergab ...

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EINE FRAGE DES VERTRAUENS

Berlin, 22. Februar 2019. Am 21. Februar 2019 diskutierte der Deutsche Ethikrat im Rahmen einer öffentlichen Anhörung gemeinsam mit Sachverständigen aus den Bereichen Virologie, Epidemiologie und Politikwissenschaft über das Thema „Impfen als Pflicht“. Wir waren bei der spannenden Debatte dabei ...

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SANFTE HILFE BEI "Grünem Star"

Berlin, 01. März 2019. Etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland haben einen zu hohen Augeninnendruck, „Glaukom“ oder „Grüner Star“ genannt. Eine Studie zeigt jetzt: Meditation kann den Druck senken ...

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Der Mensch im Mittelpunkt

Berlin, 14. Februar 2019. Es ist nicht gut bestellt um die Geburtshilfe in Deutschland: zu wenige Hebammen, zu viele Kaiserschnitte und andere Mängel sind vielerorts zum Problem geworden. Ein Grund mehr für einen eigenen Vorschlag für Hebammen, ein eigenes Geburtshilfe-Stärkungsgesetz vorzulegen ...

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Heilsamer Verzicht

Fasten wird zum Gesundheits-Trend – zu Recht!

 

Berlin, 5. März 2019. Die wilden Tage von Fasching oder Karneval sind vorbei, mit Aschermittwoch ist wieder Ruhe eingekehrt im Land – und die Fastenzeit hat begonnen. Sie dauert 40 Tage: von Aschermittwoch bis Gründonnerstag oder auch etwas länger bis Karsamstag. Viele Menschen, vor allem in der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren, nehmen sich in dieser Zeit vor, auf irgendetwas zu verzichten: Am beliebtesten sind Alkohol und Süßigkeiten sowie das Fernsehen. Aber auch soziale Medien, Computerspiele, Zucker, Fett, Kohlenhydrate und Fleisch stehen bei vielen auf der Liste – jede*r sucht sich aus, was zu ihr/ihm passt. Sehr beliebt sind in dieser Zeit auch Fastenkuren, bei denen man keine feste Nahrung zu sich nimmt, sondern nur Wasser, Gemüsebrühe oder -säfte.

Solches Heilfasten hat sich als besonders gesund erwiesen. Der Körper gerät durch den Nahrungsentzug in eine Art Stresszustand, der Selbstregulationsmechanismen hervorruft, die normalerweise durch unsere Lebensweise der Überernährung unterdrückt werden. Viele Studien bestätigen inzwischen die positive Wirkung einer kurzfristigen Hungerphase auf den Organismus, insbesondere bei chronischen Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Rheuma und Krebs. Verblüffenderweise kann ein zwei- bis dreiwöchiges Fasten auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen bessern. Das zeigen bislang kaum bekannte Studien an 8.000 Patienten aus der damaligen Sowjetunion. Bei über 70 Prozent besserten sich die Symptome deutlich, viele gesundeten völlig. Bei 49 Prozent war der Effekt auch noch sechs Jahre später feststellbar. 

Auch bei Krebs kann sich Fasten positiv auswirken, wie eine Studie zeigt, die im Fachblatt „BMC Cancer“ veröffentlicht wurde. Untersucht wurde  ein zweieinhalbtägiges Fasten während der Chemotherapie bei Frauen mit einer gynäkologischen Krebserkrankung. Dabei stellte sich heraus, dass die Fasten-Patientinnen eine bessere Lebensqualität hatten und weniger unter Fatigue litten.

Quellen:
Dokumentation „Fasten und Heilen“ auf arte (einsehbar zwischen 29.12.2018 und 5.3.2019; zurzeit nicht online verfügbar)
Focus online, 24.2.2019
BMC Cancer
DAK-Studie: Fasten 2019

Buchtipp: Prof. Dr. Andreas Michalsen: „Mit Ernährung heilen. Besser essen. Einfach fasten. Länger leben.“ Insel Verlag, 368 Seiten, 24,95 Euro

Medienfasten: Gute Tipps für eine Auszeit von Smartphone & Co. gibt es auf medienfasten.org.

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POSTKARTE: DIGITALE AUSZEIT

803 Digitale Auszeit

Kopf Hoch ...

... vom Display!

Und viel Spaß bei der digitalen Auszeit mit diesen Tipps, die nicht nur gut für den Nacken sind.

Zum Weitersagen und Weitergeben.

Eine Frage des Vertrauens

Eine Anhörung beim Deutschen Ethikrat zur Impfpflicht

Berlin, 22. Februar 2019. Angesichts der immer noch steigenden Raten an Infektionserkrankungen in aller Welt, die zum Teil durch Impfungen vermieden werden könnten, erhebt sich immer wieder – auch hierzulande  – der Ruf nach einer Impfpflicht. Anders als erwartet und angestrebt, ist es z.B. 2018 zu weltweit insgesamt rund zwei Millionen Masernerkrankungen gekommen. Der Deutsche Ethikrat nahm dies zum Anlass, nationale und internationale Impfstrategien in den Blick zu fassen.

Gleich zu Beginn merkte der Vorsitzende des Ethikrates, Peter Dabrock, an, dass es nicht darum gehe, den generellen Sinn oder die Effektivität des Impfens anzuzweifeln. Vielmehr stelle sich die Frage, ob es eine Impfpflicht geben sollte. Diese tangiere im freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat hohe Rechtsgüter: das Persönlichkeitsrecht, das Recht auf die Integrität von Leib und Leben, aber auch die Erwartung an den Staat, Leib und Leben gegen unnötige und effektiv beherrschbare Gefahren zu schützen.

Ole Wichmann, Leiter des Fachgebiets Impfprävention am Robert-Koch-Institut, wies darauf hin, dass neben Jugendlichen vor allem Migranten zu spät oder nur unvollständig geimpft sind. Um die Rate zu erhöhen, sollten Krankenkassen ihre Mitglieder regelmäßig zum Impfen einladen und das Impfen sollte nicht nur Kinder- und Hausärzten, sondern auch anderen Fachärzten möglich sein.

Die Politikwissenschaftlerin Katharina Paul von der Universität Wien betonte, dass sich Vertrauen langfristig nicht durch eine Impfpflicht herstellen lasse. Sie plädiert stattdessen dafür, die Öffentlichkeit aktiv und gezielt in die Impfpolitik einzubeziehen. Dabei gehe es vor allem um die Glaubwürdigkeit der Informationen. Es müsse deutlich werden, aus welcher Quelle sie stammen und mit welchem Interesse sie verbreitet werden. Ein zentrales Steuerungsinstrument seien Impfregister, die als Schnittstelle von Medizin, Politik und Gesellschaft den Menschen Transparenz und Teilhabe ermöglichten. Das Register solle auch Patienten bzw. Eltern die Möglichkeit bieten, Impfnebenwirkungen zu melden und zu dokumentieren.  

Alle Referent*innen waren sich einig, dass eine Impfpflicht erst in Erwägung gezogen werden dürfe, wenn alle anderen Strategien nicht zum Ziel geführt haben. 

GESUNDHEIT AKTIV meint
Veranstaltungen zum Impfen werden in der Regel durch Ärzte und Wissenschaftler dominiert, auch bei dieser Diskussion waren sie in der Überzahl. Dennoch war es bemerkenswert, dass eine Sozialwissenschaftlerin vortragen und den Beteiligten den Spiegel vorhalten konnte. Die von Katharina Paul ausgemachte Vertrauenskrise ist einem Versagen der Impfpolitik geschuldet: Ein öffentliches Anliegen dieser Qualität mit Auswirkungen auf jede(n) einzelne(n) von uns darf nicht durch Vermarktungsinteressen der Industrie beeinflusst sein. Ganze Karrieren von Wissenschaftlern und die Etats großer staatlicher Institutionen sind heute derartig abhängig von der Industrie, dass bei der Bevölkerung kein nachhaltiges Vertrauen wachsen kann. Ob das von Katharina Paul ins Spiel gebrachte Impfregister eine Wende bringen kann, ist fraglich. Ein staatliches Register, in dem Behörden Zugriff auf Impfdaten bekommen, die sie je nach Bedarf analysieren und interpretieren, wäre sicherlich nicht sinnvoll. Denkbar wäre jedoch ein Datenbankprojekt, mit dem streng anonymisierte Impfdaten verarbeitet und weiter analysiert werden könnten, auch in Bezug auf die Sicherheit von Impfstoffen. Damit könnte eine größere Transparenz innerhalb der Zivilgesellschaft entstehen. So eine Datenbank müsste als Open Source Projekt konzipiert werden und bei der Sammlung von Daten die Bürger*innen zu Partner*innen werden lassen. Vielleicht kämen wir so ein Stück weiter, wenn es um ein modernes Impfwesen geht. 

Quellen: Pressemitteilung des Deutschen Ethikrats vom 22. Februar 2019 und eigener Bericht

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der Veranstaltung. Alle Vorträge sind auch als Video on demand und auf DVD erhältlich.

Selbst ist der Patient!

Bei Krebs wollen sich viele nicht bevormunden lassen

Berlin, 4. März 2019. Nur wenige Krankheitsdiagnosen verändern das Leben so gravierend von heute auf morgen wie Krebs. Auch wenn viele Patient*innen dann das medizinische Standardangebot nutzen, so wollen sie doch nicht dabei stehenbleiben. Zwei Drittel sind bereit, auch in die eigene Tasche zu greifen, um die Therapie zu bekommen, die sie für sich selbst am besten halten. Das zeigte jetzt eine Umfrage anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar.

Auf Platz 1 des Rankings für die in Eigeninitiative vorgenommenen Therapien stehen innovative Behandlungsformen. Sie sind oft noch nicht von den Kassen zugelassen und werden deshalb auch nicht bezahlt. Krebskranke wollen das jedoch nicht abwarten, sondern selbst entscheiden, welche Risiken sie eingehen. An Platz 2 stehen komplementäre Heilmethoden (Misteltherapie, Vitamine u.a.), die für die meisten Krebskranken heute ebenso selbstverständlich geworden sind wie eine psychologische Betreuung.

Wie positiv sich eine derart integrative Behandlung auswirkt, zeigt jetzt eine neue Studie zum nichtkleinzelligen metastasierten Lungenkrebs: Patient*innen, die zusätzlich zur konventionellen Chemotherapie mit Mistel-Spritzen behandelt wurden, lebten deutlich länger als die Proband*innen einer Vergleichsgruppe ohne diese Zusatztherapie. Das Ergebnis ist umso bedeutsamer, als das nichtkleinzellige Bronchial-Karzinom rund 85 Prozent aller Lungenkrebsfälle ausmacht und meist eine recht schlechte Prognose mit kurzen Überlebenszeiten hat. Fünf Jahre nach der Diagnose lebt der Statistik zufolge nur noch 1 Prozent der Betroffenen.

Die Studie wertete die Daten von 158 Patient*innen mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs im Stadium IV aus. 108 von ihnen bekamen ausschließlich die konventionelle Behandlung mit Chemotherapie und ggf. auch Bestrahlungen, 50 Patient*innen erhielten zusätzlich eine Misteltherapie. Diese lebten durchschnittlich noch 17 Monate, während die nur konventionell Behandelten die Diagnose nur acht Monate überlebten. Nach einem Jahr lebten in der Mistelgruppe noch 60,2 Prozent der Kranken (nach drei Jahren: 25,7 Prozent), in der Vergleichsgruppe waren es 35,5 Prozent (nach drei Jahren 14,2 Prozent).

„Da es sich um eine Registerstudie handelt, zeigt sich hier lediglich eine Korrelation, und noch kein kausaler Zusammenhang“, sagt Dr. Christian Grah, Leiter des Lungenkrebszentrums in Berlin-Havelhöhe, wo die Studie stattfand, und einer der Autoren der Veröffentlichung. Dass Patient*innen so stark von einer Misteltherapie profitiert haben, ist dennoch ein bemerkenswertes Ergebnis und ein Grund mehr, dazu jetzt eine weitere Studie aufzulegen.

Quellen:
Ärzte-Zeitung, 4. Februar 2019
Pressemitteilung des DAMiD vom 22. Februar 2019
Original-Studie bei PLOS ONE

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Misteltherapie bei Krebs
Die wichtigsten Informationen zu einer Misteltherapie kompakt zusammengefasst

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Sanfte Hilfe bei „Grünem Star“

Meditation senkt den Augeninnendruck beim Glaukom

 

Berlin, 1. März 2019. Bei einem Glaukom geben die meisten Augenärzte sofort hoch wirksame Medikamente, die den Augeninnendruck senken, weil sonst die Gefahr besteht, zu erblinden. Aber auch tägliches Meditieren kann dazu beitragen den Druck im Auge zu senken und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Das zeigt jetzt eine Studie, die im renommierten Fachblatt „Journal of Glaucoma“ veröffentlicht wurde. 90 Probanden wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen unterteilt. Die eine absolvierte drei Wochen lang jeden Morgen zusätzlich zu den Augen-Medikamenten ein Entspannungsprogramm mit Meditation und Atemübungen; die andere nahm lediglich Augentropfen.

Dass Meditation und Entspannung den Stresslevel absenkt und einen zu hohen Blutdruck zu senken vermag, ist bekannt. Diese Studie zeigt nun erstmals, dass sich damit auch der Augeninnendruck positiv beeinflussen lässt. „Eine solche Achtsamkeits-Meditation ist auch alten und bettlägerigen Patienten möglich“, sagt Studienleiter Dr. Tanuj Dada vom Zentrum für Augenheilkunde des All India Institute of Medical Sciences in Neu Delhi, Indien. Nach drei Wochen hatte sich der Augeninnendruck bei 75 Prozent der meditierenden Patienten um circa 25 Prozent gesenkt, das konnte in der Kontrollgruppe nicht festgestellt werden. Auch die Stresshormone und Entzündungs-Marker hatten abgenommen.

Quelle:
Informationsdienst Wissenschaft, 30. Januar 2019

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Meditation und Gesundheit
Forschungsergebnisse belegen, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, gesünder und ausgeglichener sind. 

 

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Schmerz lass nach

Rhythmische Massage lindert Regelschmerzen

Berlin, im Februar 2019. Etwa 90 Prozent der Mädchen und Frauen leiden kurz vor oder während der Monatsblutung unter krampfartigen Unterleibsschmerzen. Dies führt oft zu Fehlzeiten in Schule oder am Arbeitsplatz. Jetzt zeigt eine neue Studie an 60 Frauen zwischen 16 und 46 Jahren: Die zu den anthroposophischen Therapien gehörende Rhythmische Massage nach Wegman/Hauschka kann die Beschwerden deutlich lindern und die Anwendung von Schmerzmitteln verringern.

Die Frauen erhielten zwölf Wochen lang einmal pro Woche eine Rhythmische Massage von 30 bis 45 Minuten Dauer, gefolgt von einer Nachruhezeit (15 bis 20 Minuten). Im Studienzeitraum ließ sich damit die Schmerzintensität ebenso senken wie der Verbrauch an Schmerzmitteln. Jetzt sollen weitere Studien zeigen, ob der Effekt sich auch längerfristig aufrechterhalten lässt.

Quellen:
Mitteilung der Carstens-Stiftung
Originalstudie in „Complementary Therapies in Medicine“, Februar 2019

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Rhythmische Massage

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Der Mensch im Mittelpunkt

Hebammen stellen Geburtshilfe-Stärkungsgesetz vor

 

Berlin, 14. Februar 2019. Frauen und Neugeborene können in Deutschlands Kreißsälen nur noch unzureichend versorgt werden. Eine gute Betreuung während der Geburt ist zum Glücksfall geworden, oft betreuen Hebammen fünf oder mehr Gebärende gleichzeitig. Deshalb hat der Deutsche Hebammenverband e. V. jetzt dem Bundesgesundheitsministerium Eckpunkte für ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz überreicht. Dazu gehören:

  1. Ein Sonderprogramm zur Aufstockung der Hebammenstellen in den geburtshilflichen Abteilungen der Krankenhäuser. Die Veröffentlichung des Betreuungsschlüssels der jeweiligen Kliniken. Die Verbesserung der ambulanten geburtshilflichen Notfallversorgung für Schwangere, was auch die Krankenhäuser entlasten würde. Verbesserung der interprofessionellen Zusammenarbeit, um die Qualität der Versorgung anzuheben. In diesem Zusammenhang soll auch ein anonymes Fehlermeldesystem eingerichtet werden. Die Befreiung der Hebammen von fachfremden Tätigkeiten, damit sie sich ganz auf die Gebärende konzentrieren können. Die Einrichtung von hebammengeleiteten Kreißsälen in jeder geburtshilflichen Abteilung und die Einbeziehung von Hebammen in die Leitung und Organisation dieser Abteilungen.

„In der Geburtshilfe muss wieder der Mensch im Mittelpunkt stehen“, begründet Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Hebammen-Verbandes, ihre Forderungen. „Frauen benötigen eine individuelle und zugewandte Betreuung rund um die Geburt. Hebammen brauchen bessere Arbeitsbedingungen. Wir fordern deshalb einen Wandel in der Geburtshilfe und entschiedene politische Maßnahmen dafür.“

Quelle:
Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes, 14. Februar 2019

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