AUF EIN NEUES!

Koalitionsvereinbarungen auf dem Prüfstand

Noch hat Deutschland keine neue Regierung, doch die Koalitionsverhandlungen sind mittlerweile abgeschlossen. Nach der inhaltlichen Einigung und der Verteilung der Ministerien auf die Parteien ist klar: Das Gesundheitsministerium wird weiterhin von der CDU geführt.

Was sind die wesentlichen Vereinbarungen? Festgeschrieben wurde die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung: Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen wieder jeweils die Hälfte der Kosten übernehmen – eine sinnvolle und für die Bürger überfällige Entscheidung.

Auch die hausärztliche Versorgung soll gestärkt und die sprechende Medizin besser vergütet werden: Ein Aspekt, den GESUNDHEIT AKTIV ausdrücklich begrüßt. Zudem wird das Mindestsprechstundenangebot für gesetzliche Versicherte erhöht.

Knackpunkt bis zuletzt war die von der SPD geforderte Angleichung der Arzthonorare für Privat- und Kassenpatienten. Schließlich wurde eine Entscheidung vertagt, eine Kommission soll bis Ende 2019 eine gemeinsame Honorarordnung erarbeiten. Die Umsetzung ist jedoch ungewiss.

Mehr Respekt für die Pflege!
Auch zum Thema Pflege gibt es Ergebnisse: Man einigte sich auf ein ‚Sofortprogramm Pflege‘ und eine ‚Konzertierte Aktion Pflege‘, die die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege verbessern sollen. 8.000 neue Fachkräfte sollen sofort in der medizinischen Behandlungspflege in Pflegeheimen eingestellt werden. Geplant sind zudem eine Ausbildungsoffensive und Anreize für eine bessere Rückkehr von Teil- in Vollzeitarbeit. Außerdem soll eine bessere Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege durch flächendeckende Tarifverträge und eine Angleichung des Pflegemindestlohns in Ost und West erreicht werden.

Opposition und Pflege-Verbände kritisierten die Ergebnisse und sagen, sie seien „weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein“. Auch Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand von GESUNDHEIT AKTIV, äußert sich kritisch: „Die jetzigen Pläne verkennen das grundsätzliche Problem, dass Pflege nach wie vor nichts wert ist. Dabei ist die Pflege eine – wenn nicht DIE – zentrale medizinische Leistung. Trotzdem wurde der Beruf kaputtgespart. Kein Wunder, dass der Nachwuchs fehlt. Was wir brauchen, sind mehr Respekt, eine entsprechende Vergütung und strukturelle Veränderungen. Dazu gehört vor allem eine stärkere Verlagerung von Entscheidungen in die Regionen, dorthin, wo die Menschen betroffen sind. CDU und SPD haben sich vor strukturellen Konsequenzen gescheut und insgesamt wenig Phantasie gezeigt.“

Eine geplante Veränderung im Krankenhausbereich befürwortet GESUNDHEIT AKTIV jedoch ausdrücklich: In der Krankenhauspflege sollen die Personalkosten unabhängig von Fallpauschalen vergütet werden. Allerdings: „Gesagt ist noch nicht getan“, befürchtet Stefan Schmidt-Troschke. Denn: „Das Fallpauschalensystem müsste dazu verändert werden. Und werden einzelne Leistungsbereiche ausgegliedert, werden sicher auch noch andere in Frage gestellt. Eine endlose Diskussion droht, das eigentlich Notwendige zu ersticken. Weiterhin wird an Symptomen herumgedoktert, ohne dass dieses fragwürdige System insgesamt auf den Prüfstand kommt. Schade.“

Patientenorientierung als Leitbild?
Der Koalitionsvertrag benennt Patientenorientierung als zentralen Aspekt der Gesundheitspolitik. Lösen die Vereinbarungen dieses Versprechen ein? Stefan Schmidt-Troschke ist nicht überzeugt: „Es gibt einige Entscheidungen, die sich im Alltag positiv für die Patienten auswirken werden. Ein für uns zentraler Punkt wurde jedoch wieder nicht angegangen: eine echte Beteiligung der Bürger und Patienten an der Ausgestaltung des Gesundheitswesens. Zwar werden Aspekte, wie Therapiefreiheit oder die Stärkung von Patientenrechten erwähnt. Die Maßnahmen beschränken sich aber größtenteils auf finanzielle Verbesserungen, die am Ende wohl die Bürger bezahlen müssen. Derzeit werden gute Impulse allzu oft von den Interessenblöcken der Selbstverwaltung kaputtgeredet. Wir erwarten von der Politik, dass strukturelle Veränderungen in Angriff genommen werden und Patienten die Möglichkeit bekommen, das Gesundheitssystem aktiv mitzugestalten. Wir möchten, dass gesundheitspolitische Entscheidungen künftig mit den Menschen und nicht nur für sie getroffen werden.“

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HEILENDE BEZIEHUNG?

Viel mehr als Einbildung: Placebo-Effekt

Was wirkt eigentlich in der Medizin? Es ist heute gängige Auffassung, dass ein Medikament nur dann wirkt, wenn es in einer aufwändig angelegten Studie einem Scheinmedikament (Placebo) überlegen ist. Langsam bricht diese Haltung allerdings auf. Zu oft wurden in der Vergangenheit Wirkungen und Verläufe beobachtet, die keine rein pharmakologischen Ursachen haben können, was dann oft pauschal als „Placebo-Effekt“ abgetan wurde – die Erwartungshaltung des Patienten und des Arztes hätten das Ergebnis erzeugt, nicht der Wirkstoff.

Heute allerdings merken viele Forscher, dass es hochspannend ist, diesen Aspekt näher zu erforschen und möglicherweise sogar therapeutisch gezielt zu nutzen. Wirkt eine positive Einstellung? Ist es der enge Kontakt mit dem Arzt? Sind es die eigenen Erfahrungen und Vorlieben?

Studien zeigen schon jetzt, dass Patienten stärkere Symptome haben, wenn ihre seelischen und geistigen Bedürfnisse mit in das Behandlungskonzept einbezogen werden. Das lässt sich vor allem in der Krebstherapie immer wieder beobachten: „Patienten selbst erleben Onkologen oft als ‚Handwerker‘, die sich nur um den Körper kümmern, aber nicht um die emotional-spirituelle Ebene“, sagt Dr. Gunver Kienle vom Institut für Angewandte Erkenntnistheorie und Medizinische Methodologie e. V. an der Universität Witten-Herdecke.

Erwartungen stärken, Beziehungsqualität fördern
Dass die Wissenschaft diese Perspektive nun erforscht, heißt allerdings noch lange nicht, dass die neuen Ergebnisse schon heute in die medizinische Versorgung einfließen. Hier dominieren nach wie vor stark biomedizinische Aspekte. „Damit verschenken wir viel Potenzial. Denn heute wissen wir, dass die positive Erwartungshaltung eines Patienten Effekte haben kann, von der man in Medikamenten-Studien nur träumen kann“, ergänzt Stefan Schmidt-Troschke von GESUNDHEIT AKTIV. „Die positive Erwartung des Patienten kann durch eine gute und empathische Kommunikation gefördert werden, also durch eine ‚Beziehungsmedizin‘. Wir wollen Patienten bestärken, sich für genau diese Beziehungsqualität, die ihnen nachweislich gut tut, einzusetzen.“

Lesen Sie das gesamte Interview mit Dr. Gunver Kienle in unserem Magazin.

PRO & CONTRA KAISERSCHNITT

Langfristige Folgen untersucht

Deutschland liegt mit einer Kaiserschnitt-Rate von 31 Prozent deutlich über der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Rate von 10 bis 15 Prozent. Dabei sind rund 90 Prozent der Schnittentbindungen aus medizinischer Sicht nicht zwingend notwendig. Die Gründe sind vielmehr: Ein Kaiserschnitt ist  gut planbar und wird dem Krankenhaus besser vergütet als eine normale Geburt. Außerdem fehlt Ärzten heute bei schwierigen Geburten zunehmend die Erfahrung, da ist es leichter, "sicherheitshalber" einfach zum Messer zu greifen. 

Experten kritisieren schon lange, dass die langfristigen Folgen von Kaiserschnitten nicht genug erforscht werden, eine breite Debatte über Vor- und Nachteile der Schnittentbindung, unterstützt durch große Forschungsvorhaben, steht bisher noch aus. Nun liegt eine große Übersichtsarbeit vor, die Vor- und Nachteile eines Kaiserschnitts im langfristigen Vergleich untersucht hat. Ausgewertet wurden 80 Studien mit Daten von rund 30 Millionen Frauen.

Langfristig negative Folgen
Die unmittelbaren Risiken eines Kaiserschnitts wie Infektionen oder Embolien sind heute gering. Anders sieht es mit den Langzeitfolgen aus: „Für die Frau bedeutet ein Kaiserschnitt, dass spätere Schwangerschaften erschwert werden (Subfertilität) oder häufiger in einer  Fehl- oder Totgeburt enden. […] Auch für das Kind kann eine Schnittentbindung langfristig von Nachteil sein. Epidemiologische Studien zeigen, dass die Kinder später häufiger an Asthma leiden und Übergewicht entwickeln“, schreibt das Deutsche Ärzteblatt. Vorteilhaft an einer Sectio ist für die Mutter lediglich, dass ein Kaiserschnitt mit einem geringeren Risiko von Inkontinenz und Beckenboden-Problemen einhergeht.

Die Forscher hoffen, dass ihre Ergebnisse zu einer besseren Aufklärung über die tatsächlichen Risiken eines Kaiserschnittes beitragen können. „Dazu sind wir alle gefordert“, meint Dr. Hauke Schütt, Leitender Arzt der Geburtshilfe an der Filderklinik bei Stuttgart. „Es ist ein Unding, dass ein Kaiserschnitt von den Krankenkassen immer noch deutlich besser vergütet wird als eine natürliche Geburt, die viele Stunden oder manchmal auch Tage dauern kann. Diese Schieflage kann man durchaus korrigieren.“

Quelle:
Ärzteblatt online, 24. Januar 2018
PLOS Medicine, January 23, 2018 

VORTEILE FÜR UNGEIMPFTE KINDER?

Studie zeigt weniger chronische Erkrankungen

Bei der Debatte ums Impfen geht es oft um Meinungen statt um Fakten. Dabei gibt es durchaus offene Fragen – zum Beispiel zum Thema Langzeitfolgen oder die Frage, wie sich geimpfte im Vergleich zu ungeimpften Kindern entwickeln. Im Mai 2017 wurde nun eine Studie veröffentlicht, die sich genau mit dieser Frage befasst. Die Autoren rekrutierten in vier US-amerikanischen Bundesstaaten Kinder, die keine öffentlichen Schulen besuchten, sondern zu Hause unterrichtet wurden und baten die Eltern, anonymisiert Auskunft zu geben über den Impfstatus, bisherige akute und chronische Erkrankungen, Arzt- und Krankenhausbesuche sowie Entwicklungsauffälligkeiten, namentlich Lernbehinderungen, ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen (ASS). Diese Angaben wurden mit dem Gesundheitsstatus von vollständig geimpften Kindern verglichen.

Mehr chronische Erkrankungen?
Im Ergebnis zeigte die Studie, dass geimpfte Kinder bezüglich akuter Erkrankungen ein signifikant höheres Risiko für Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen, im Hinblick auf chronische Erkrankungen vor allem für allergische Erkrankungen und Entwicklungsstörungen wie AD(H)S oder Lernbehinderungen hatten. Auch andere chronische Erkrankungen traten bei den Geimpften signifikant häufiger auf.

So interessant diese Ergebnisse auch sind – die Studie selbst hat methodische Mängel, die ihre Aussagekraft einschränken. Befragt wurden ausschließlich Eltern, keine Ärzte, und Eltern sind  in Bezug auf ihre eigenen Kinder – oft völlig unbewusst – befangen. In diesem Fall kam erschwerend hinzu, dass Eltern, die ihr Kind gegen großen sozialen Widerstand ungeimpft lassen, in der Regel davon ausgehen, dass es gesünder sei, nicht zu impfen. Damit sind sie voreingenommen, wenn sie den Gesundheitszustand ihres Kindes einschätzen sollen, was die wissenschaftlichen Ergebnisse der Studie erheblich verzerren kann. 

Dennoch: „Bei allen methodischen Schwächen der Studie, ist die zentrale Fragestellung hochinteressant: Wie geht es geimpften gegenüber ungeimpften Kindern auf längere Sicht?“, meint Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand von GESUNDHEIT AKTIV. „Untersuchungen wie diese sind seit Jahrzehnten überfällig. Könnte man Eltern von ungeimpften Kindern gewinnen, sich an Studien wie dieser zu beteiligen, wäre das eine unschätzbare Ressource. Allerdings hat niemand Interesse daran, diese Frage wissenschaftlich sauber zu bearbeiten. Hat man etwa Angst vor den Ergebnissen?“

Quelle
“Pilot comparative study on the health of vaccinated and unvaccinated 6- to 12-year-old U.S. children”

 

Interessiert Sie das Thema?

Am 23. und 24. Februar 2018 veranstaltet GESUNDHEIT AKTIV e. V. gemeinsam mit „Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e. V.“ den Kongress „Impfen – Selbstbestimmung oder Bürgerpflicht?“ Gemeinsam wollen wir die Zwischentöne erkunden und einen offenen und redlichen Diskurs anstoßen. Vor diesem Hintergrund sollen die Chancen verschiedener Impfungen und Impfprogramme dargestellt und diskutiert werden. Der Kongress richtet sich an Ärzt*innen, Studierende und Auszubildende in der Medizin, Hebammen und Expert*innen, die zum Thema Impfen beraten sowie an interessierte Bürger*innen, Eltern und Journalist*innen.

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SCHÄRFE GEGEN HITZE

Gewürze gegen Beschwerden in den Wechseljahren

Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen – klassische Symptome von Frauen in den Wechseljahren. Dabei setzen heute immer mehr Frauen auf komplementärmedizinische Behandlungsansätze, um risikobehaftete Verfahren wie die Hormontherapie zu vermeiden.

Zimt, Safran und Ingwer gegen die Symptome
In einer aktuellen Studie an der Universität Teheran wurde der Effekt eines pflanzlichen Kombipräparates auf die Intensität der Wechseljahresbeschwerden  untersucht. Das Präparat bestand aus den Extrakten der Gewürzpflanzen Ingwer, Safran und Zimt sowie von Erd-Burzeldorn, einer Heilpflanze, die vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. Im Ergebnis zeigte sich eine signifikante Besserung hinsichtlich Häufigkeit und Intensität der Symptome in der Therapie-Gruppe, während die Werte in der Vergleichsgruppe nahezu gleich blieben. Lediglich eine wechseljahresbedingte Blasenschwäche oder Reizblase sowie die Sexualfunktion blieben unbeeinflusst. Generell wurde das pflanzliche Präparat von den Studienteilnehmerinnen gut vertragen.

Die positiven Ergebnisse der Studie kommen nicht überraschend. „Die Frauenheilkunde weiß seit langem, dass komplementärmedizinische Ansätze – zum Bespiel Arzneimittel aus der Naturheilkunde oder ergänzende Therapien wie Heileurythmie und Kunsttherapie – in den Wechseljahren sehr gut eingesetzt werden können", sagt Dr. med. Gabriela Stammer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit anthroposophischem Schwerpunkt in Wennigsen bei Hannover. „Insbesondere Schlafstörungen, Hitzewallungen sowie Erschöpfung und Verstimmung lassen sich damit in der Regel gut lindern. Und noch etwas ist oft sehr hilfreich: das Gespräch. Viele Frauen empfinden die Wechseljahre als Einschnitt, auch als Krise, in der es darum geht, die eigene Rolle neu zu hinterfragen. Darüber ins offene Gespräch zu kommen, kann ebenfalls viel zur Neuorientierung und gleichzeitig zur Linderung der Symptome beitragen.“

Quelle:
Mitteilung der Carstens-Stiftung:„Würzige Kombination hilft bei Wechseljahresbeschwerden“

NORMAL VS. VERRÜCKT?

Filmvorführung „crazywise“ am 2. März in Berlin

Dass es oft schwierig ist, eine klare Grenze zu ziehen zwischen „gesund“ und „krank“, zeigt zum Beispiel das Krankheitsbild Schizophrenie. Klare Kriterien gibt es bis heute nicht, so dass man eher dazu übergegangen ist, von einer Gruppe ganz verschiedener Störungen oder Symptome zu sprechen, die unter dem Oberbegriff Schizophrenie zusammengefasst werden. Dementsprechend problematisch ist die Entwicklung neuer Medikamente, an der die Forschung fieberhaft arbeitet.

Noch immer rätselt die Forschung, wie psychische Krankheiten, wie Schizophrenie, Depression oder Zwangsstörungen entstehen. Zwischenzeitliche Meldungen einer klaren genetischen Ursache entpuppten sich immer wieder als vorschnelle Erfolgsmeldungen. Fest steht bisher, dass neben erblichen Risikofaktoren auch schädigende Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Manche Menschen sind wohl auch genetisch bedingt anfällig für seelische Störungen. Vermutlich geben aber erst familiäre oder andere soziale Faktoren den Anstoß für eine erste psychotischen Episode. Es gilt also herauszufinden, wie genetische und umweltbedingte Einflüsse zusammenwirken.

Neues Verständnis von psychischer Gesundheit?
Die Betroffenen wünschen sich vor allem ein produktives, sozial integriertes Leben – und nicht unbedingt mehr Medikamente. Wie das konkret aussehen kann, zeigt der 2017 entstandene Dokumentarfilm „Crazywise“. Er zeigt auf eindrückliche Weise, wie das Wissen von indigenen Völkern oft mit unserem westlichen Verständnis von psychischer Gesundheit kollidiert. Anhand persönlicher Erfahrungen der porträtierten Menschen zeigen die Regisseure Phil Borges und Kevin Tomlinson, wie eine psychologische Krise in eine positive Erfahrung transformiert werden kann: „Eine Inspiration entlang vielerlei Grenzen, ehrlich, spirituell, engagiert“, so die Regisseure.

GESUNDHEIT AKTIV zeigt diesen Film als Original mit Untertiteln am am 2. März 2018, um 19.30 Uhr im regenbogenKINO, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin-Kreuzberg. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Regisseur Phil Borges und Gästen. Der Eintritt kostet 8 Euro (ermäßigt 5 Euro). 

Weitere Informationen zum Thema: 
Artikel auf spektrum.de: „Auf der Suche nach dem Schizophrenie-Gen“, 9. Januar 2018