Elektronische Gesundheitskarte

Kosten bei 1,2 Milliarden Euro bis Ende 2015

 

 Ab 2015 gilt in Praxen nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Die Einführung der E-Card wird dann schon über eine Milliarde Euro gekostet haben - und es wird wohl noch teurer. Zu den Kosten von circa 800 Millionen Euro, die die gesetzlichen Krankenkassen seit dem Jahr 2008 für die elektronische Gesundheitskarte und den Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) aufgewendet haben, werden nach Angaben der Bundesregierung für die Jahre 2014 und 2015 nochmals Kosten in Höhe von jeweils 200 Millionen Euro erwartet. Das geht aus der Antwort von Annette Widmann-Mauz (MdB) (Drucksache 18/3235), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (Drucksache 18/3016) hervor.

Bisher ist mit der eGK keinerlei medizinischer Nutzen verbunden und auch in naher Zukunft nicht geplant. Ein erstes großflächiges Erprobungsvorhaben für das Versichertenstammdatenmanagement und den Basisdienst für die qualifizierte elektronische Signatur startet in der zweiten Jahreshälfte 2015. Erst der für das Jahr 2017 geplante Umtausch der

Quelle: Bundestags-Drucksache 18/3235, Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, 18.11.2012