Wirksame Hilfe in der Not

Erfolgreiche Arbeit der Ambulanz für Flüchtlinge

In der medizinischen Sprechstunde der Erstaufnahmeeinrichtung am Waldschluchtpfad in Berlin-Gatow konnten bisher viele Flüchtlinge behandelt werden. Wir berichteten bereits im September und November über die Initiative von GESUNDHEIT AKTIV in Kooperation mit dem Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Seit unserem Aufruf mit der Bitte um Unterstützung haben sich viele Menschen an der Aktion beteiligt und gespendet. An dieser Stelle möchten wir uns für die Spenden in Höhe von insgesamt 14.959 Euro sehr herzlich bedanken.

Mit diesem Geld können anthroposophische Medikamente und Materialien für die Untersuchung bereitgestellt werden. Mittlerweile ist sogar eine Hebammensprechstunde eingerichtet worden, in  Havelhöhe haben bereits einige Kinder im das Licht der Welt erblickt! 

Die Erfahrung aus den vergangenen Monaten hat gezeigt, wie wirksam die Anthroposophische Medizin gerade für diese Erste Hilfe eingesetzt werden kann, gerade auch bei Beschwerden, die mit der Flucht im Zusammenhang stehen. In Notfällen kann schnell gehandelt. werden: So konnte vor wenigen Tagen einem zuckerkranken Patienten im Rollstuhl schnell das für ihn lebensnotwendige Insulin besorgt werden. 

Es ist für alle Beteiligten erfreulich, dass die medizinische Arbeit so positiv verläuft. Die Mitarbeiter vor Ort sind sehr kooperativ und hilfsbereit, sei es beim Übersetzen oder beim Ausfüllen von Anträgen oder Behördengängen. Viele Flüchtlinge konnten neuen Lebensmut und Kraft schöpfen und sind nun in der Lage, wiederum anderen zu helfen. Karl-Reinhard Kummer und das Team von rund 25 Ärzten und 12 Pflegenden aus Havelhöhe werden die ehrenamtliche Notfallambulanz vorerst fortführen. Ständig kommen noch neue Flüchtlinge am Waldschluchtpfad an, die erst einmal registriert werden müssen und zunächst nur für kurze Zeit bleiben. Gerade für sie ist die medizinische Versorgung direkt vor Ort weiterhin notwendig. Veranwortliche des Bezirks stellten in Aussicht, dass die medizinische Versorgung künftig öffentlich finanziert weitergeführt werden könnte.