Pfiffige Idee: CommonEasy

Versicherungen als Gemeingut

Im Online-Magazin „Berliner Gazette“ berichtet der Journalist Max Dovey über die Idee von CommonEasy. Es handelt sich um eine Peer-to-peer-Versicherungsplattform, in der sich die Beteiligten gegenseitig absichern. Max Dovey: „Nehmen wir an, ich möchte mein Handy versichern für den Fall, dass es aus Versehen kaputt geht. Ich gründe eine Gruppe bei CommonEasy, die Handys für diesen Fall versichert – mit einer Schadenssumme von bis zu 250 Euro pro Monat. Dann lade ich Peers, also Freunde und meine Familie, dazu ein, dieser Gruppe beizutreten. Jedes Gruppenmitglied zahlt einen festen monatlichen Betrag über ein Online-Bezahlsystem. Diese Zahlungen fließen in einen gemeinsamen Fonds ein, der genutzt werden kann, um ein Gruppenmitglied im Schadensfall auszuzahlen. Das Geld des Fonds liegt sicher in einem digitalen Bankkonto, das mit MangoPay erstellt wird. Auf das Geld kann nur zugegriffen werden, wenn die ganze Gruppe dem zustimmt. Eine Police zu erstellen, ist also ziemlich einfach. Der schwierige Part besteht eigentlich darin, die Gruppe zu pflegen, einen Konsens herzustellen und Auszahlungen zu veranlassen."

Wie mag das gehen im Zusammenhang mit einer Krankenversicherung? Solidargemeinschaften in Deutschland versuchen sich bereits auf diesem Weg. Es wird spannend sein zu beobachten, ob die pfiffige Idee von CommonEasy Erfolg haben wird.