SCHNUPFEN + IBUPROFEN

Höheres Risiko für Herzinfarkt

Die Symptome von Atemwegs- oder grippalen Infekten sind zwar grundsätzlich nicht dramatisch, können einem aber trotzdem ganz schön zusetzen. Um Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und allgemeine Abgeschlagenheit zu lindern, greifen viele zu Schmerzmitteln wie Ibuprofen und Paracetamol – oder bekommen sie von ihrem Hausarzt verschrieben. Doch diese Medikamente können bei Erkältungskrankheiten fatale Folgen haben, wie kürzlich Forscher in einer aktuellen Studie gezeigt haben (veröffentlicht im Journal of Infectious Diseases). Die Wissenschaftler analysierten über sieben Jahre hinweg (2005 bis 2011) Daten eines taiwanesischen Gesundheitsprogramms. Die Datensätze beinhalteten Informationen zu mehr als 9.000 Patienten, die aufgrund eines Herzinfarktes im Krankenhaus behandelt wurden.

Die Forscher ermittelten das „normale“ Risiko eines jeden Patienten, einen Herzinfarkt zu erleiden, und verglichen dieses Risiko mit dem bei akuten Atemwegsinfektionen sowie bei Einnahme von Ibuprofen und Paracetamol. Wenn beide Risikofaktoren zutrafen, war die Gefahr für einen Herzinfarkt deutlich erhöht. Noch höher war die Gefahr, wenn das Schmerzmittel über eine Infusion gegeben wurde.

Was folgt daraus? In Zukunft sollten Ärzte und Patienten vorsichtig sein, wenn es darum geht, die Symptome eines grippalen Infektes mit Schmerzmitteln zu lindern. GESUNDHEIT AKTIV empfiehlt, stattdessen auf die bewährten Mittel der Komplementärmedizin zu setzen: Die Hausapotheke hält jede Menge Präparate aus der Naturheilkunde bereit, mit denen sich die Symptome einer Erkältungskrankheit sehr gut behandeln lassen. Auch Wickel, Einreibungen und Dampfbäder haben sich bestens bewährt – und kommen gänzlich ohne Nebenwirkungen aus.

Weitere Informationen
Tipps, wie man Erkältungen und Infekten „natürlich“ zu Leibe rücken kann, gibt der anthroposophische Hausarzt Markus Sommer in unserer Broschüre „Grippe und Erkältung“. Am besten gleich bestellen! 

Quelle: DocCheck News, 21. Februar 2017