Workshops bei EduAction

Schwerpunkt: Bildung & Gesundheit

DONNERSTAG, 25. OKTOBER 2018 // WORKSHOPS 16:00 BIS 17:15 UHR

EduHealth & Bildung: Wie entsteht Resilienz?
Impulse aus dem aktuellen EduHealth Summit 

  • Dorothee Remmler-Bellen, Berufsverband der Präventologen 
  • Dr. Stefan Schmidt-Troschke, GESUNDHEIT AKTIV
  • Prof. David Martin, Universität Witten/Herdecke 
  • Dr. Ellis Huber, Berufsverband der Präventologen 
  • Prof. Ines Heindl, Universität Flensburg 
  • Prof. Peter Paulus, Leuphana Universität Lüneburg 

Unmittelbar vor dem EduAction Bildungsgipfel treffen sich Expertinnen und Experten aus dem Bildungs- und Gesundheitswesen. Im interdisziplinären Dialog erläutern sie, wie Gesundheit zugleich Voraussetzung und Ergebnis von gelingenden Bildungsprozessen ist. Wie können wir Bildung so gestalten, dass sie Gesundheitskompetenz als Haltung vermittelt? Wie können Lehrende und Lernende gemeinsam für ein gesundheitsförderndes Klima sorgen? Was hat sich bewährt? Wovon brauchen wir mehr? Was muss ganz neu werden?

Das Yedi-Ritter-Diplom
Schüler*innen entwickeln Achtsamkeit und Urteilskompetenz
Hilde Erzig Lehrerin, Trainerin und Schulpräventologin
„Glaube nicht alles was Du denkst, unterscheide positive und negative Gedanken, erkenne Vorurteile, erkenne Fakes und lerne deine eigenen Bewertungen zu hinterfragen.“ Diese Kompetenzen entwickeln Schüler*innen ganz spielerisch und werden damit zu „Yedi-Rittern“. Das Konzept und Einsatzmöglichkeiten werden von der Autorin vorgestellt.


DONNERSTAG, 25. OKTOBER 2018 // WORKSHOPS 18:15 BIS 19:30 UHR

Bildung ist leises Heilen
Kreativität und Sinnorientierung als Schlüssel für Resilienzkompetenz

  • Dr. Silke Schwarz Schulärztin, Alliance for Childhood
  • Peter Altmeyer Gründer, Freie Schule Mölln

Bildungsinhalte können heilsam und salutogenetisch wirksam sein, wenn sie kindgerecht aufbereitet sind und in einer gesunden Umgebung vermittelt werden. Dazu braucht es Erwachsene, die sensibel sind für achtsame und heilsame Schüler-Lehrer-Verbindungen. Wie ein solcher Weg aussehen kann und welche Relevanz ein solcher Ansatz für die langfristige Entwicklung von Gesundheitskompetenz haben kann, erläutert die Schulärztin Silke Schwarz. Peter Altmeyer stellt das Konzept der Freien Schule Mölln dar. Im Lernfeld zwischen Schülern, Lehrern und Eltern entfaltet sich hier ein lebendiger Organismus, der die Bildungsziele der Delors-Kommission für das 21. Jahrhundert konkretisiert: Lernen zu lernen, Lernen miteinander zu leben, Lernen zu tun, Lernen zu sein.

Ernährung ist Kommunikation
Es geht ums Ganze: Esskultur und Ernährung für eine Welt mit Zukunft
Prof. Dr. Ines Heindl, Europa-Universität Flensburg
Esskultur und Welternährung sind zu einem öffentlichen und politischen Anliegen geworden. Es geht um das Ganze, um eine Haltung und Lebenseinstellung, die verantwortungsbewusste, kundige und mutige Menschen im Umgang mit Nahrung, Ernährung und Konsum braucht. Ines Heindl entwirft Visionen einer kulinarischen Bildung, die Essen und Ernährung, Gesundheit und Konsum als Teil einer kulturellen Bildung begreifen, und skizziert Entwürfe einer Welt mit Zukunft.

Würde – Was uns stark macht als Einzelne, als Gemeinschaft und als Gesellschaft. 
Wie entwickeln wir Würde-Kompetenz und eine Würde-Kultur sowie Würdekompass-Gruppen?
Prof. Dr. Gerald Hüther, Akademie für Potenzialentfaltung
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Doch was genau ist Würde? Was bedeutet es, wenn uns unsere Würde genommen wird, weil wir etwa in der digitalen Welt nur noch als Datensatz zählen oder im Netz geschmäht werden? Der bekannte Hirnforscher zeigt, wie man sich in Zeiten der Digitalisierung auf den eigenen, neurobiologisch fundierten inneren Würde-Kompass verlassen kann und wie wir in Gemeinschaft und Gesellschaft Würde-Kompetenz aufbauen.


FREITAG, 26. OKTOBER 2018 // WORKSHOP 11:30 BIS 12:45 UHR

Kompetenzen entstehen im gemeinsamen Spielen und Arbeiten
Beispiele aus Schulkooperationen mit biologisch-dynamischen Landwirtschaftseinrichtungen

  • Prof. Peter Guttenhöfer, Waldorfpädagoge
  • Tobias Hartkemeyer, Biobauer 

Theoretischer Ernährungsunterricht oder Ernährungsampeln haben wenig Einfluss auf das Ernährungsverhalten. Aber wie sonst? Könnte es sein, dass es um eine vertiefte und persönlich gefühlte und erlebte Verbindung zur Erde, zum Wachstum, und zu den natürlichen Bedingungen geht, die unsere Nahrung hervorbringen? Könnte es sein, dass die Kompetenz zur gesunden Ernährung etwas zu tun hat mit der konkreten Berührung mit den Herstellungsbedingungen von Nahrung? Peter Guttenhöfer und Tobias Hartkemeyer haben sich zusammengeschlossen und Arbeits-, Lern- und Spielfelder in der Landwirtschaft erkundet.


FREITAG, 26. OKTOBER 2018 // WORKSHOP 13:45 BIS 15:00 UHR

Freiheit und Gesundheit als Bildungsmaximen 
Eine Zwischenbilanz nach 99 Jahren Waldorfpädagogik. Wo liegt heute ihr Potenzial?

  • Henning Kullak-Ublick, Bund der Freien Waldorfschulen
  • Prof. Dr. Thomas Zdrazil, Freie Hochschule Stuttgart, Seminar für Waldorfpädagogik 

Die Waldorfschulbewegung ist international mit etwa 1100 Schulen in 64 Ländern verbreitet. Wo liegen ihre Beiträge für die Entwicklung von den zentralen Fähigkeiten und Qualitäten der Zukunft?


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