Inklusives Leben lernen: Schulprojekt Pränataldiagnostik

Filmvorführung und Abschlussveranstaltung

Donnerstag, 29. August 2019, 19:00 bis 21:30 Uhr

Wir laden zu unserer Abschlussveranstaltung ein, auf der wir den Film erstmalig präsentieren, der im Rahmen des Schulprojekts "Aufklärung Pränataldiagnostik" entstanden ist. Zum anschließenden Podiumsgespräch wurden die Filmemacherin, beteiligte Schüler*innen und Lehrer*innen, Expert*innen sowie die Initiatoren des Projekts eingeladen.

Das Schulprojekt wurde von GESUNDHEIT AKTIV, der Autorin Kathrin Fezer Schadt und dem Projekt Dr. Ulla Franken der Stiftung Bewusstseinswissenschaften initiiert, um Lernreisen für Schüler*innen zum Thema Pränataldiagnostik auch in Zukunft an Schulen zu inspirieren. Die Organisatoren stellen hierfür weiterhin ihr Netzwerk zu Verfügung: Blog Schulprojekt Aufklärung PND


Zum Hintergrund

Mehr und mehr versetzen die moderne Medizin den Menschen in Situationen, in denen er Entscheidungen treffen muss, deren Konsequenzen er kaum in der Lage ist zu überblicken. In diese Entscheidungsnöte geraten mittlerweile auch nahezu alle, die irgendwann Eltern werden. Deshalb ist rechtzeitige Aufklärung über Pränataldiagnostik bei jungen Erwachsenen wichtig.

Ausgehend von Kathrin Fezer Schadts Roman „Lilium Rubellum“, in dem die Autorin vom Umgang mit der vorgeburtlichen Diagnose einer kindlichen Behinderung erzählt, sollten die Schüler*innen den Fragen nachgehen, wie viel Wissen sie über ihre ungeborenen Kinder in Zukunft für notwendig halten und wie sie mit diesen Informationen umgehen wollen. Leitfrage sollte der Umgang unserer Gesellschaft mit Behinderung und Krankheit sein, das Tabu vom Sterben und die ganz zentrale Frage nach der Bewertung von Leben.

Die Schüler*innen erarbeiteten sich diese Themen während der Projektphase selbstständig durch Interviews mit Betroffenen und Fachpersonal sowie Besuche in entsprechenden Einrichtungen und Krankenhäusern. Das Schulprojekt "Aufklärung Pränataldiagnostik" startete erstmals an drei Schulen in Deutschland im Herbst 2017 und wurde von der Dokumentarfilmerin Dörte Grimm begleitet. Im Folgejahr wurden die Ergebnisse von den Schüler*innen  in Berlin und Nagold der Öffentlichkeit präsentiert. 

Ort

Regenbogenkino 
Lausitzer Str. 22
10999 Berlin

Kosten

Eintritt auf Spendenbasis