U-Health

Gesundheitsquellen erschließen - neue Lebensperspektiven gewinnen!

U-Health ist ein einzigartiges Programm für gesunde Veränderung, in dem Achtsamkeit und Selbstsorge im Mittelpunkt stehen und Schritt für Schritt neue Lebensperspektiven entstehen können. Angeregt durch den U-Prozess von Otto Scharmer beschreibt das „U“ einen Weg, auf dem; jede*r von uns in dem 4-Schritte-Prozess „Wahrnehmen, Begegnen, Sich Nähren und Sein“ zu den tieferen Quellen seines Handelns vorstoßen, die eigenen Potentiale entdecken, Veraltetes loslassen und so schließlich persönliche Gesundheit selber gestalten kann.

Das Programm vereint Elemente aus der Anthroposophie sowie weiteren anerkannten Methoden aus dem heutigen Coaching und Stressmanagement. Wenn Sie sich mit U-Health auf den Weg machen, beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme im Hier und Jetzt und begegnen sich selbst und Anderen in einem zwischenmenschlichen Resonanzraum. Dabei können die individuellen Quellen der Gesundheit (neu) entdeckt, Sehnsüchte und persönliche Bedürfnisse bewusst wahrgenommen und neue Zukunftsperspektiven gewonnen werden.

Derzeit bieten wir U-Health in den folgenden zwei Formaten an:

  • U-Health Wochenende – Positiv leben mit chronischer Krankheit wendet sich speziell an Menschen, die aktiv werden wollen, um ihr Leben mit einer Erkrankung in die eigene Hand nehmen und positiv in die Zukunft schauen zu können. Während des dreitägigen Programms lernen die Teilnehmer*innen sich untereinander kennen und erfahren den 4-Schritte-Prozess erstmals gemeinsam. Die Teilnehmer*innen haben anschließend die Möglichkeit, gemeinsam mit einem/-r Übungspartner/-in das ;U-Health Online-Programm zu nutzen und werden damit weitere sechs Monate von GESUNDHEIT AKTIV bei ihrer Übungspraxis begleitet. Lesen Sie hier einen Erfahrungsbericht.

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  • U-Health Retreat auf Lanzarote wendet sich sowohl an Menschen mit chronischer Krankheit, als auch an Menschen, die unter anhaltendem Stress leiden oder eine persönliche Krisensituation durchlebt haben und etwas verändern möchten. In den fünf Tagen haben Sie genug Raum und Zeit, um einen Grundstein für einen gesundenden Wendepunkt in Ihrem Leben zu legen.

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Erfahrungsbericht

Begegnen, loslassen, im Frieden sein

Neun Teilnehmer aus ganz Deutschland trafen sich in Bad Herrenalb, um in besonderer Weise Anregungen für den Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung zu bekommen, eine Auszeit zu haben und von diesem Rückzugsort aus neue Erkenntnisse zu bekommen oder Entschlüsse zu fassen. Angela und Stefan gelang es, unseren individuellen Bedürfnissen ihren Raum zu lassen, indem sie die Gruppe empathisch fragend und suchend durch das Wochenende führten. Wir Teilnehmer waren als Fachleute für unsere jeweilige Erkrankung voll anerkannt.

Nach einer Einführung in den Weg durch das „U“ stand Begegnen und Wahrnehmen als Ziel über den Übungen, die der wesentliche Bestandteil des Wochenendes waren. Mal zu dritt, mal zu zweit unterstützten wir einander zu erkennen, was wir durch Erfahrung bereits gewonnen haben und was aus der Zukunft hereinleuchtet, welche Möglichkeiten sich zeigen. Im Plenum haben wir uns jeweils die „Essentials“ mitgeteilt.

Auf drei die Kreativität anstoßenden Übungen möchte ich eingehen:

  • Bei einem Dialogspaziergang war ich „zufällig“ mit einer Partnerin zusammen, die wie ich Rheuma hat. Wir kamen auf das Feuer zu sprechen und es entstanden folgende Fragen, die mich in ihrer Klarheit und Bildhaftigkeit seitdem immer wieder beschäftigen: Verbrennt da etwas Altes? Was? Was kann ich noch ins Feuer werfen, wenn es schon mal brennt?
  • Wir malten in kurzer Zeit einen Baum. Bei der „Vernissage“ halfen wir einander zu entdecken, was der Baum über uns aussagt. Und auch hier: Obwohl ich relativ geübt bin im Malen, enthüllte mir mein Baum eine deutliche Botschaft. Auch dieses Bild kann ich mir gut merken – eine nachhaltige Übung.
  • Diese Übung hieß „Stuck“. Wir sollten also nach einer Weile in einer typischen Körperhaltung verharren. Ein Partner versuchte, sie zu interpretieren. Mein Partner sagte mir zum Schluss ganz einfach „Setz doch deinen Rucksack ab.“

Jetzt sind fast 5 Wochen vergangen seit dem Wochenende und meine mitgenommenen Bilder sind noch nicht verblasst und tauchen immer wieder auf. Ein weiteres Ziel, nämlich „Nähren des Entschlusses“ nahmen wir aus Bad Herrenalb mit. Wie Gewohnheiten, die man lernt, braucht ein Entschluss sechs Monate, um wirklich ins Leben zu kommen. Deshalb suchten wir uns am Ende des Wochenendseminars eine Partnerin oder einen Partner, mit der oder dem wir weiter an dem Thema arbeiten wollen. Ich habe das große Glück, eine Partnerin aus unserer Stadt zu haben. Unsere Treffen sind sehr effizient und wir können uns seelisch ausgeglichen verabschieden.

Für jeweils zwei Wochen und für unser Treffen wird uns jeweils anregendes Übungsmaterial zugeschickt, mit dem wir dem Duktus des Seminars entsprechend frei umgehen können. Ich bin zuversichtlich, dass durch diese Arbeit in mir ein achtsames Interesse entsteht und gepflegt wird, das mir hilft, mit der Krankheit im Frieden zu leben. Ein herzliches Dankeschön an Angela und Stefan und den Verein GESUNDHEIT AKTIV.

Brigitte Pietschmann