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Auf der falschen Fährte

Im Frühjahr letzten Jahres verlautbarten mehrere Zeitungen und Zeitschriften: Die Misteltherapie bei Krebs taugt nichts. Nach gründlicher Durchsicht der wissenschaftlichen Literatur sah das Team um M. Freuding und Jutta Hübner von der Klinik für Innere Medizin II des Uniklinikums Jena keinen Nutzen für die Mistelpräparate bei Tumorerkrankungen, sie zu verschreiben sei nicht sinnvoll. Daraufhin nahm sich ein internationales Team von Krebs- und Mistelexperten dieses Review noch einmal vor und kommt jetzt zu dem Schluss: Sowohl die Arbeit selbst wie auch die daraus abgeleiteten...

Ab in die Natur

Spaziergänge und Gartenarbeit innerhalb einer Gemeinschaft sind Teil eines „grünen Rezepts“, das auf den Shetland-Inseln Menschen mit Depressionen und Angstzuständen verordnet wird. Nicht von ungefähr, denn immer mehr bestätigen wissenschaftliche Studien, dass der Aufenthalt im Freien das Gemüt aufhellt und zu mehr Gelassenheit verhilft. Die Gemeinschaftsprojekte – meist in unmittelbarer Nachbarschaft angesiedelt – stärken die zwischenmenschlichen Beziehungen und tragen außerdem dazu bei, dass die Menschen sich generell mehr bewegen. Sie können den Garten mit dem Fahrrad...

Gut für Herz und Hirn 

In der Anthroposophischen Medizin wird Musiktherapie schon seit vielen Jahren bei Frühgeborenen und kranken Kindern eingesetzt. Jetzt gibt es wissenschaftliche Belege dafür, dass sie bei Frühgeborenen die Hirnentwicklung fördern und bei Babys mit einem Herzfehler nach der Operation die Rekonvaleszenz beschleunigen kann. Im Universitäts-Kinderspital in Zürich teilten die Wissenschaftler 82 frühgeborene Säuglinge in zwei Gruppen: die eine erhielt „kreative Musiktherapie“, die andere nicht. Diese Form der Musiktherapie soll die Kinder entspannen und die soziale Interaktion zwischen...

Be- oder Entlastung?

Sie ist inzwischen allgegenwärtig und durchdringt nach und nach sämtliche Lebensbereiche: die Digitalisierung. Auch vor der Pflege macht sie nicht halt – und möglicherweise kann das durchaus eine Hilfe sein. Zum Beispiel, wenn es darum geht, Pflegende von einer umständlichen und zeitaufwändigen Dokumentation sowie anderen bürokratischen Arbeiten zu entlasten. Aber ist das auch tatsächlich so? Dieser Frage ging eine Projektgruppe der Hochschule Rhein-Waal nach. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Seniorenliga befragte sie 674 Beschäftigte im ambulanten Pflegedienst. Das Ergebnis:...

Wichtiger denn je

Nie erschienen sie wichtiger als jetzt: Berührungen, der direkte Körperkontakt von Haut zu Haut. „Freundliche Berührungen mit Hautkontakt zünden im Körper ein Feuerwerk biochemischer Reaktionen“, sagt Martin Grunwald, Psychologe und Leiter des Haptik-Forschungslabors am Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig. „Berührungen sind eine Art Apotheke unseres Körpers. Es steckt ein enormes therapeutischen Potential darin.“ So lassen sich damit z. B. Depressionen und chronische Schmerzen lindern und sogar eine Krebsbehandlung sinnvoll begleiten, wie eine Studie an der Charité...

Spahn steht Rede und Antwort 

Schon seit geraumer Zeit engagiert sich die Robert Bosch Stiftung für eine Neugestaltung des Gesundheitswesens. Dazu gehört auch ein Bürger*innen-Dialog, dem sich Anfang Juli auch der deutsche Gesundheitsminister stellte. Mehr als 380 Bürger*innen verfolgten die Online-Diskussion und beteiligten sich mit 183 Fragen an der Debatte. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse. 

Neues zu Nutzen und Risiken 

Beim „ThemenCheck Medizin“ können Bürger*innen seit 2016 Fragen zu bestimmten Themen aus der Medizin an das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) richten. Das Institut analysiert dann die jeweilige Studienlage

Ein Armutszeugnis

Es war ein ganzes Sammelsurium von Forderungen, das die „Grüne Jugend“ auf dem Parteitag beschließen lassen wollte: Jegliche „nicht-evidenzbasierte Behandlungsmethoden“ sollten aus der Erstattung durch die Krankenkassen ausgeschlossen werden; Homöopathika (und damit auch Anthroposophische Medizin und Phytotherapie) sollten keine Sonderstellung als „Besondere Therapierichtungen“ mehr genießen, und diverses andere mehr. Das sorgte für gehörigen Wirbel, eine Kommission wurde eingesetzt, um eine mehrheitsfähige Stellungnahme zu erarbeiten. Aber nachdem Interna an die Öffentlichkeit...

Ministerpräsidentin gegen DRGs 

Seit die Fallpauschalen 2003 unter der Regierung von SPD und Grünen bundesweit eingeführt wurden, gibt es Kritik daran – zu Recht. Denn diese „DRGs“ (Diagnosis Related Groups), nach denen Diagnostik und Therapie in Kliniken abgerechnet werden, setzen die falschen Anreize. „Der

Quatsch macht Sinn!

Kennen Sie das auch? Sie sehen irgendwo ein Schild „frisch gestrichen“, und was tun Sie? Sie prüfen mit dem Finger, ob die Farbe vielleicht doch schon trocken ist... Solche an sich völlig unsinnigen Aktionen scheinen aber doch einen Sinn zu haben. Sagen zumindest Wissenschaftler, wie die Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ berichtet. In uns wurzelt eine Sehnsucht nach Selbstbestimmung, für die der Reiz des Verbotenen besonders attraktiv ist. Wir wollen dann erst recht beweisen, dass wir frei sind. Was wiederum dazu führt, dass wir nicht blind jedem glauben oder alles tun, was...

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