Gesundheit solidarisch gestalten. Können lokale Solidargemeinschaften die Absicherung ergänzen?
Beschreibung
Die Kürzungen bei den Besonderen Therapierichtungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz werfen eine drängende Frage auf: Wie können Menschen auch künftig Zugang zu Therapien erhalten, deren Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht oder nur noch eingeschränkt übernommen werden? Und welche Möglichkeiten gibt es, sich gegenseitig zu unterstützen, wenn die bestehende Absicherung nicht ausreicht?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich GESUNDHEIT AKTIV. Wir möchten ausloten, ob örtliche Gesundheits-Solidargemeinschaften einen Beitrag leisten können, um Versorgungslücken abzufedern. Die Idee: Menschen vor Ort schließen sich in kleinen Gruppen zusammen, bilden einen gemeinsamen Fonds und entscheiden nach transparenten Regeln über freiwillige Unterstützungen. Die bestehende Krankenversicherung bleibt dabei ausdrücklich erhalten.
Wir verstehen diesen Ansatz als soziales Experiment, das von Anfang an wissenschaftlich begleitet werden soll. Wie lässt sich Solidarität im Gesundheitsbereich konkret organisieren? Welche Möglichkeiten eröffnet eine solche Form der gegenseitigen Unterstützung? Und wo liegen ihre Grenzen?
Bei unserer öffentlichen Online-Veranstaltung stellen wir die Idee vor und diskutieren sie mit Interessierten. Dabei möchten wir auch von den Erfahrungen bereits bestehender Solidargemeinschaften lernen: Was hat sich in der Praxis bewährt, welche Herausforderungen gibt es und was braucht es, damit solidarische Unterstützung langfristig getragen wird?
Wir laden alle herzlich ein, mitzudenken, Fragen zu stellen und Perspektiven für eine solidarische Ergänzung der bestehenden Gesundheitsversorgung zu diskutieren.
Die Teilnahme ist kostenfrei und offen für alle Interessierten.
Termin: Dienstag, 3. November 2026, 19.00 Uhr
Ort: Online
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Der Zugangslink wird ein Tag vorher per E-Mail verschickt.
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