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Neueste Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten, die wir einmal im Monat als Newsletter verschicken. Wir greifen aktuelle Neuigkeiten aus verschiedenen Medien auf – zu Gesundheitsthemen, aber auch zu Forschungsergebnissen, zur Gesundheitspolitik und ganzheitlicher Medizin. Unser Archiv finden Sie hier.

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NICHT-WISSEN ALS BLANKOSCHECK

Mehr Fairness in der Corona-Diskussion!

Eigentlich ist das alles gar nicht zu fassen: Nach zweieinhalb Jahren Pandemie erfährt die Republik von einer regierungsamtlich bestellten Kommission, dass die Corona-Maßnahmen kaum zu bewerten seien aufgrund fehlender Daten. Man liest zudem, dass die am weitesten eingreifende Maßnahme, der Lockdown, wohl – wenn überhaupt – nur am Anfang der Pandemie Sinn gehabt hat und dass es für die massiven Grundrechtseingriffe mit Zugangsbeschränkungen kaum zuverlässige Grundlagen gegeben hat. Bereits früh waren, nicht zuletzt auch von GESUNDHEIT AKTIV, begleitende Untersuchungen eingefordert worden: Repräsentative Zufallsstichproben, Kohortenstudien, aussagekräftige Erfassung der realen Beanspruchung der Krankenhäuser und anderes, mit dem man einen Teil der Bevölkerung fortlaufend hätte beobachten können. All dies wäre durchaus möglich gewesen und hätte wohl in einem angemessenen Kosten- Nutzen-Verhältnis gestanden. Wir wüssten heute mehr darüber, wie viele der Corona-Toten tatsächlich am Virus oder nur im Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. Oder wir könnten bessere Aussagen über die tatsächlichen Auswirkungen von Schulschließungen etc. hierzulande machen.

Nicht anders steht es um die Bewertung der Impfungen und ihrer Nebenwirkungen. Der Chef einer bekannten Betriebskrankenkasse wurde entlassen, nachdem er vor einigen Monaten gewarnt hatte: Eigene Daten hätten gezeigt, dass es viel häufiger, als erwartet zu unerwünschten Wirkungen durch die Impfungen gekommen sei. Die seinerzeit von ihm vorgelegten Daten werden heute zumindest teilweise bestätigt durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Laut KBV haben sich knapp 2,5 Millionen Patienten wegen Impfnebenwirkungen beim Arzt vorgestellt, was bei 153 Millionen Corona Impfungen 1,4 Prozent ausmacht. Demgegenüber sind in einem vergleichbaren Zeitraum beim Paul-Ehlich-Institut (PEI) zwischen Ende 2020 und dem 31. März dieses Jahres 296.233 Meldungen zu Nebenwirkungsverdachtsfällen eingegangen. Diese Zahlen sind allerdings nicht wirklich vergleichbar. Sie zeigen vor allem, wie wenig wir eigentlich wissen, auch wenn der heutige Bundesgesundheitsminister noch im Herbst von einer „nebenwirkungsfreien Impfung“ gesprochen hat. Wenn Impfnebenwirkungen und deren Meldung überdies zu einer politischen Aussage stilisiert werden, kann man wohl kaum mehr von einer realistischen Erfassung ausgehen. Dieser Minister behauptete übrigens kürzlich in der Talk-Runde von Anne Will auch, dass viele Maßnahmen ohnehin „hochplausibel“ seien. Man brauche daher eigentlich keine Untersuchungen zu einer nachgewiesenen Wirksamkeit und bemühte einen mehr als schrägen Vergleich: Fallschirme immerhin brauchten auch keine Evidenz, sie wirkten einfach. Na ja…, der Eingriff in die Grundrechte von 80 Millionen Menschen scheint doch etwas komplexer zu sein als ein Fallschirmsprung.

Es bleibt daher ein fader Geschmack übrig, wenn ein Land wie Deutschland nicht in der Lage ist, die an der Bevölkerung in bisher ungekannter Weise vollzogenen Maßnahmen angemessen zu beforschen: „Auf eine umfassende pandemiebegleitende Forschung zu verzichten, be­ein­trächt­igt daher die Qualität des Krisenhandelns. So haben Regierungen in der SARS-CoV-2 Krise als Reaktion auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 sogar wie­der­holt Maßnahmen ergriffen, deren Unwirksamkeit bereits hin­läng­lich in der Literatur bestätigt oder stichhaltig begründet waren, bei­spiels­wei­se Grenz­schließungen“ (S.25 des Kommissionsberichts). Könnte es sein, dass die handelnden Politiker einfach kein Interesse daran hatten, ihre massiven Eingriffe ordentlich bewerten zu lassen? Und, wenn ja, warum haben andere Länder, wie Dänemark oder Großbritannien das besser hinbekommen?

Die Kommission macht auch sehr deutlich auf die Nebeneffekte der sogenannten nichtmedizinischen Maßnahmen aufmerksam: “Die bislang ersichtliche Bandbreite der nicht-intendierten Wirkungen der Lock­down-Maßnahmen ist erheblich. Sie reichen von der
 • Verschlechterung der Grundgesundheit durch verschobene medizinische Be­handlungen,
 • nicht erkannte Erkrankungen und damit Einschränkung der Be­hand­lungs­op­tionen,
 • Einbußen an Bildungsqualität und -angeboten insbesondere für sozial Be­nach­teil­igte,
 • Steigerung der häuslichen Gewalt gegenüber Frauen und Kindern,
 • Verschiebungen von Geschlechterrollen,
 • Zunahme von psychischen Erkrankungen und Verlusterlebnissen durch Tod bis hin zu
   existentiellen Nöten
 und haben auch gesamtgesellschaftlich große ökonomische und soziale Folgen.” (S.82).

Und jetzt? Statt sich zu stellen, werden die Überbringer der Botschaft angegriffen. Vielen Politiker:innen, vielen Medienvertreter:innen fällt nichts Besseres ein, als die Kommission selbst dafür zu kritisieren, dass sie angeblich mit zu wenigen Virologen besetzt gewesen sei oder wiegeln ab. All dies nährt eher Skepsis und führt zu Misstrauen gegenüber der Politik und dem von ihr geschürten Alarmismus der letzten Zeit. In Dänemark beispielsweise hat man ein erheblich pragmatischeres Verhältnis zur Pandemie. Aufgrund der vorhandenen Strukturen mit großen Melderegistern ist man in der Lage, die Situation „just in time“ realistisch zu bewerten und dadurch auch zu entpolitisieren. Corona ist dort – auch bei durchaus wachsamer Beobachtung möglicher problematischer Varianten – kein großes Thema in der Öffentlichkeit.

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BILDSCHIRMFREI BIS 3

Studie und Eltern-Programm zur frühkindlichen Mediennutzung

Tablet, Handy, Fernsehen – schon kleine Kinder verbringen durchschnittlich viel zu viel Zeit vor digitalen Bildschirmmedien. Expert:innen warnen schon seit längerem davor, dass dies die gesunde Entwicklung im Kindesalter stark beeinträchtigen kann. Denn eine übermäßige Nutzung der digitalen Medien in der ersten Lebensphase ist mit zahlreichen gesundheitlichen Auswirkungen assoziiert, wie zum Beispiel Bindungs- oder Entwicklungsstörungen oder auch negativen Effekten auf die Sprachentwicklung. Durch den weitgehenden Verzicht auf Bildschirmmedien können Eltern die Entwicklung ihrer Kinder in vielen Bereichen fördern,  Feinmotorik, Aufmerksamkeit und soziales Verhalten profitieren unter anderem deutlich von bildschirmfreiem Aufwachsen. Denn Kinder lernen mit Kopf, Herz und Hand, es ist wichtig, dass sie mit allen Sinnen die Welt erfahren (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Tasten). Auch Sprache und das Denken erlernen Kinder vorrangig durch die Interaktion mit Mitmenschen.

Um dies zu fördern haben nun Prof. Dr. David Martin und Dr. Silke Schwarz von der Universität Witten/Herdecke die Kampagne und gleichzeitige Studie “Bildschirmfrei bis 3” ins Leben gerufen. Ziel ist es, alle Eltern der ab dem 1.1.2022 geborenen Kinder über die Früherkennungsuntersuchungen in den Kinderarztpraxen zu erreichen und auf die Problematik aufmerksam zu machen. Gleichzeitig können Eltern sich verpflichten, ihre Kinder in den ersten drei Lebensjahren ohne Bildschirmmedien aufwachsen zu lassen und auch an einer Befragungsstudie teilnehmen.

Auch wir von GESUNDHEIT AKTIV e.V. unterstüzen diese Pojekt aktiv mit administratisver Hilfe!

Mehr dazu unter: https://bildschirmfrei-bis-3.de/

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WENIGER OPERATIONEN

Zweite Meinung verhindert unnötige Eingriffe

Rückenleiden sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden, viele Menschen haben starke Beeinträchtigungen. Da stimmt es zuversichtlich, dass nicht jede Rückenerkrankung in einer risikobehafteten Operation münden muss. Denn, so das klare Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie der AOK-Nordost, Zweitmeinungsverfahren führen dazu, dass eine Reihe unnötiger Eingriffe vermieden wird. Bei den Teilnehmer:innen eines AOK Zweitmeinungsprogramms namens „RückenSPEZIAL“ sank die Zahl der Eingriffe um sage und schreibe 42 %. Und noch geringer war der Anteil der operierten Patient:innen unter denen, die darüber hinaus auf ärztliche Empfehlung hin eine auf sie abgestimmte interdisziplinär-multimodale Schmerztherapie erhielten, was ebenfalls Teil des Zweitmeinungsprogramms ist. Damit wurde nach Angaben der Krankenkasse der Zusammenhang zwischen vermeidbaren Operationen und Zweiter Meinung das erste Mal valide belegt. Was bislang immer nur eine Vermutung war, stellt sich nun als Tatsache heraus: Nicht notwendige Eingriffe könne durch das Hinzuziehen einer zweiten Meinung oft verhindert werden. Zudem zeigt die Auswertung der AOK-Studie, dass in vielen Fällen eine Kombination aus verschiedenen konservativen Behandlungsverfahren eine OP gut ersetzen kann. Operationen sollten also wirklich nur dann erfolgen, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind und keine Verbesserungen gebracht haben.

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FRAG DIE PATIENTEN

Digitale Plattform für Patientenbeteiligung

Die Forderung nach mehr Patientenbeteiligung in der Forschung wird zunehmend lauter. Zurecht, denn wer, wenn nicht die Betroffenen selbst, hat so viel Erfahrung mit den jeweiligen Krankheitsbildern. Von ihnen können Forscherinnen und Forscher wichtige Einblicke in die Bedürfnisse und Nöte der Patient:innen erhalten. Therapien, die so entwickelt werden, sind dann besser und näher an den Betroffenen orientiert. Im Bereich der Krebsforschung hat die Internetplattform „fragdiepatienten.de“ nun etliche Möglichkeiten zur Vernetzung von Patient:innen und Forscher:innen geschaffen. So können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beispielsweise Umfragen zu ihrem Forschungsprojekt schalten, die dann anonym beantwortet werden können. Außerdem können Patient:innen ihre Perspektiven frühzeitig  in aktuelle Forschungsprojekte einbringen und somit die Versorgungsqualität langfristig mit verbessern. Damit bietet das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt einen innovativen Ansatz, um in der Onkologie tatsächlich Patientenbeteiligung sinnvoll umzusetzen.

Um dieses Beteiligungs-Instrument langfristig und erfolgreich zu etablieren, ist ein möglichst breiter Kreis an Nutzern, sowohl unter Betroffenen als auch unter Wissenschaftler:innen nötig. Mehr Informationen finden Interessierte daher hier: www.fragdiepatienten.de

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EIN KLEINER LICHTBLICK FÜR ETWAS MEHR „MENSCH“ IM SYSTEM?

Digitale Plattform für Patientenbeteiligung

Mit der selbstorganisierten Station beginnt eine Initiative am Klinikum Aschaffenurg-Alzenau soeben mit der Gründung einer neuen Krankenhausstation. Die Klinik versucht damit mit den Ideen der „New Work Medizin“ ganz neue Wege zu gehen. Hubertus Schmitz-Winnenthal, Chefarzt der dortigen Chirurgischen Klinik hat dort eine Projektstation inspiriert, die durch ein interdisziplinäres Team neu gedacht und gestaltet werden kann: 44 Betten durch ein 40 Köpfe starkes Team. In einer gemeinsam organisierten Ausbildungsphase ab Oktober 2022 soll gemeinsam projektiert werden.*

Initiativen, wie diese, geben Hoffnung in einer Zeit, in der deutsche Kliniken geprägt sind von Unterbesetzung und Überlastung. Das Schwarzbuch Krankenhaus mit Erfahrungsberichten von Pflegenden aus deutschen Krankenhäusern hat die Spitze eines Eisberges sichtbar gemacht: Menschenunwürdige Bedingungen in einem Gesundheitssystem hierzulande, was man gern als eines der besten in der Welt zur Schau stellt. Hier wird anonym darüber berichtet, wie im wahrsten Sinne todbringend der Mangel an Mitarbeitern in den Krankenhäusern sich auswirken kann. Jetzt plötzlich geht es um Qualität. Die Pflegenden können seit langem nicht mehr. Vielleicht ist es der Beginn von etwas Neuem. Wenig wurde bekannt über die wochenlangen Streiks in den nordrhein-westfälischen Universitätskliniken. Und manchmal kommt Veränderung eher im Stillen daher: Die Pflegenden haben sich aufgerafft zu einem allfälligen Protest gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und haben – fürs erste – einen Punkt gemacht.

Der sog. Entlastungstarifvertrag für Mitarbeitende der Pflege in Nordrhein-Westfalen hat eine wegweisende Bedeutung: Die Menschen in der Pflege stritten nicht um Geld, sondern um ihre Arbeitsbedingungen, Bedingungen, unter denen sie Kranke gut versorgen können. 11 Wochen hatten sie gestreikt und über 25 Verhandlungstage hinweg darum gerungen endlich ernst genommen zu werden. Der Tarifvertrag startet Anfang 2023 und beinhaltet verschiedene Modelle, die die Beschäftigtengruppen im Klinikalltag wirksam entlasten. Für weite Teile der Pflege inklusive der psychiatrischen Stationen und der Notaufnahmen wird schichtgenau das Zahlenverhältnis von Beschäftigten und Patient*innen festgelegt. Wird diese Quote unterschritten oder kommt es zu anderweitig belastenden Situationen, erhalten die Betroffenen Belastungspunkte. Für jeweils sieben Punkte wird ihnen ein zusätzlicher freier Tag als Belastungsausgleich gewährt. Im ersten Jahr der Umsetzung können bis zu elf freie Tage zusammenkommen. Im zweiten Jahr sind es 14 und ab dem dritten Jahr maximal 18 zusätzliche freie Tage.

Ja, ohne knallharte Rahmenbedingungen, so wie sie hier erstritten worden sind, wird es zukünftig kaum gehen. Zu lange haben Pflegende kooperiert und still hingenommen, was man ihnen zugemutet hat. Zwischen 2002 und 2006, nach Einführung der Fallpauschalen in den Krankenhäusern, waren 33.000 Vollzeitstellen in der Pflege abgebaut, im ärztlichen Bereich 46.000 Stellen aufgebaut worden. Der Gesundheitssystemforscher Michael Simon geht davon aus, dass in deutschen Allgemeinkrankenhäusern aktuell gut 100.000 Vollzeitstellen in der Pflege fehlen. Würde man die Personalbesetzung im Pflegedienst deutscher Krankenhäuser auf das Niveau anheben, das die Schweiz oder Dänemark pro 1000 Einwohner schon haben, müssten sogar zwischen 160.000 und 260.000 Vollzeitkräfte zusätzlich eingestellt werden.

Gerhard Kienle, der Gründer des Herdecker Gemeinschaftskrankenhauses, hat immer wieder betont, dass Medizin immer eine persönliche Hilfeleistung ist. Das steht in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zu dem, was im Gesundheitssystem vergütet wird: Immer da, wo menschliche Beziehungen näher ins Spiel kommen, wird eingespart, wo es geht. Beispielhaft drückt sich das aus in den vielfach höheren Vergütungen für Ärztinnen und Ärzte, die kaum oder gar keinen Patientenkontakt haben (Labormediziner:innen, Radiolog:innen…) gegenüber denjenigen, die immer nah am Patienten arbeiten (Psychotherapeut:innen, Psychiater:innen, Kinderärzt:innen). Ja, die sog. „Personalkosten“ sind für Geschäftsführungen das eigentliche Übel in ihren Kalkulationen. Mit „persönlicher Hilfeleistung“ allein lässt sich kein Geld verdienen. Das Drama in der Pflege musste erst so weit gehen, dass Menschen sterben aufgrund von mangelnder Versorgung in Krankenhäusern. Auch das gibt es bereits länger, aber Pflegende haben sich endlich getraut es zu benennen. Viele der Pflegenden allerdings haben sich aufgrund ihrer Erfahrungen bereits aus ihrem Beruf zurückgezogen. So leicht werden sie kaum zurückzugewinnen sein. Das, was hier ein erster Anfang ist, wird erst nachhaltig wirken können, wenn die Pflegenden merken, dass sie sich wirksam als Helfende erleben können. Dazu wird es Veränderungen bedürfen, die tief eingreifen in die bisherigen Logiken von Arbeit und Vergütung. 

*Übrigens werden in Aschaffenburg noch Mitarbeiter:innen in der Pflege gesucht. Im Januar 2023 soll es los gehen. Sind Sie mit dabei? Weiteres unter: https://www.klinikum-ab-alz.de/meine-station

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